Zahl der Langzeitarbeitslosen steigt auf über eine Million

8. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland steigt

() – hat wieder mehr als eine Million Langzeitarbeitslose. Das berichtet die „Bild“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Feser.

Demnach waren zum Stichtag November 2025 insgesamt 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Job. Das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen.

Besonders stark gestiegen ist laut „Bild“ der Anteil ausländischer Langzeitarbeitsloser. 32,7 Prozent der Betroffenen haben keine deutsche Staatsangehörigkeit.

2024 zahlte der Staat 3,26 Milliarden Euro Bürgergeld an ausländische Langzeitarbeitslose (ohne Kosten für Wohnung, Gesundheitsversorgung oder spätere Rentenfolgen). Insgesamt beliefen sich die Zahlungsansprüche langzeitarbeitsloser erwerbsfähiger Leistungsberechtigter nach dem SGB II in dem Jahr auf insgesamt 9,91 Milliarden Euro.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Langzeitarbeitslose in Deutschland
  • über 1 Million Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Job (1.042.517)
  • 36,1 Prozent aller Arbeitslosen sind Langzeitarbeitslose, 32,7 Prozent ausländisch

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mehr als eine Million Langzeitarbeitslose in Deutschland.
  • Anstieg des Anteils ausländischer Langzeitarbeitsloser, 32,7 Prozent ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
  • Hohe staatliche Ausgaben für Bürgergeld an langzeitarbeitslose Personen, insbesondere an Ausländer.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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