Baupreise für Wohngebäude im November gestiegen

9. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Baupreise in Deutschland steigen

() – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in sind im November 2025 um 3,2 Prozent gegenüber November 2024 gestiegen.

Im August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, erhöhten sich die Baupreise im November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 Prozent. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,3 Prozent. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 Prozent teurer als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 Prozent.

Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen) um 4,4 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,2 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 5,4 Prozent zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 Prozent.

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Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im November 2025 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats.

Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und November 2025 um 3,5 Prozent, für gewerbliche Betriebsgebäude gingen sie um 3,3 Prozent nach oben. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise im November 2025 um 3,5 Prozent gegenüber November 2024. Damit lag der Anstieg im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei weniger als vier Prozent. Dies war vor dem Berichtsmonat August 2025 zuletzt im Berichtsmonat Mai 2021 der Fall, so die Statistiker.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Baustelle (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Preise für Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen im November 2025 um 3,2 Prozent gegenüber November 2024.
  • Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich um 2,5 Prozent im gleichen Zeitraum.
  • Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 Prozent über denen des Vorjahresmonats.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland, Preisanstieg von 3,2% (November 2025 vs. November 2024)
  • Rohbauarbeiten an Wohngebäuden, Preissteigerung um 2,5% (November 2024 bis November 2025)
  • Ausbauarbeiten, Preissteigerung um 3,8% (November 2024 bis November 2025)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Preiserhöhung der Neubaukosten um 3,2 Prozent von November 2024 auf November 2025.
  • Steigerung der Kosten für Rohbau- und Ausbauarbeiten, insbesondere bei Dachdeckungen, Erdarbeiten und technischen Anlagen.
  • Einfluss von Materialpreisen und Arbeitskosten auf die Baupreise.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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