Zwei Jahre und sieben Monate Haft für Betrug mit Corona-Tests in Hannover
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Betrugsfälle in Hannover
Hannover () – Das Amtsgericht Hannover hat einen 27-jährigen Betreiber von Corona-Testzentren wegen Betrugs in acht Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten verurteilt. Das Gericht teilte am Mittwoch mit, der Mann habe zwischen März und Oktober 2022 gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) für Teststationen in Ledeburg, Groß-Buchholz sowie für mobile Stationen in Hannover, Seelze und Laatzen insgesamt 96.702 Tests abgerechnet und dabei Auszahlungen von 968.333,03 Euro erwirkt.
Mindestens 877.058,33 Euro davon seien zu viel abgerechnet worden.
In der Hauptverhandlung habe der Angeklagte die Vorwürfe eingeräumt. Das Gericht verhängte für die einzelnen Taten, je nach Schadenshöhe, Freiheitsstrafen zwischen neun Monaten und zwei Jahren und bildete daraus die Gesamtstrafe.
Zudem ordnete es die Einziehung von Wertersatz in Höhe von 968.333,03 Euro an. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von zwei Jahren und neun Monaten gefordert, die Verteidigung plädierte auf eine Bewährungsstrafe.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Angeklagte kann binnen einer Woche Berufung oder Revision einlegen
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Corona-Selbsttest (Archiv) |
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- 27-jähriger Betreiber von Corona-Testzentren wegen Betrugs verurteilt
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- Region: Niedersachsen, speziell Hannover, Ledeburg, Groß-Buchholz, Seelze, Laatzen
- Zeitraum: März bis Oktober 2022
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- Überhöhte Abrechnungen zu Lasten der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen
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