Reizgasattacke in Regionalexpress bei Kerpen verletzt 18 Personen

14. Januar 2026
Reizgasattacke in Regionalexpress bei Kerpen verletzt 18 Personen

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Vorfall im Regionalexpress Kerpen

Kerpen () – Ein 17-Jähriger hat in einem Regionalexpress bei Kerpen im Rhein-Erft-Kreis Reizgas versprüht und damit zahlreiche Reisende verletzt. Das teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 17:50 Uhr in einem Zug der Linie 1 im Bereich Kerpen-Horrem.

Das Gas verteilte sich im Zugabteil und führte bei 18 Personen zu Reizhusten und Augenreizungen. Der alarmierte Rettungsdienst behandelte zehn Betroffene vor Ort.

Ein Kleinkind wurde vorsorglich in eine Kinderklinik gebracht, ein Krankenhausaufenthalt war für die anderen Geschädigten nicht nötig. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst.

Einsatzkräfte der Landespolizei in konnten den Jugendlichen kurze Zeit später festnehmen und an die Bundespolizei übergeben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiauto

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 17-Jähriger Täter
  • 18 verletzte Personen
  • Vorfall in Kerpen, Dienstag gegen 17:50 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • 17-Jähriger versprüht Reizgas in Regionalexpress
  • 18 Personen erleiden Reizhusten und Augenreizungen
  • Tatzeitpunkt: Dienstag, 17:50 Uhr, im Zug der Linie 1

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Festnahme des mutmaßlichen Täters durch die Landespolizei in Düren
  • Überprüfung der Tat durch die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung
  • Behandlung von Verletzten durch den Rettungsdienst
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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