Obduktion bestätigt tödliche Schussverletzung nach Jagdunfall bei Warburg
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Tödlicher Jagdunfall in Warburg
Warburg () – Im Rahmen der Ermittlungen zu dem tödlichen Jagdunfall am 9. Januar ist am Dienstag, 13. Januar, die Obduktion des Opfers durchgeführt worden. Das Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin Münster bestätigt, dass der 23-Jährige von einem Projektil im rechten Schulterbereich getroffen wurde, teilten die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Kreispolizeibehörde Höxter am Mittwoch mit.
Diese Verletzung war todesursächlich.
Die Ermittlungen zu den näheren Umständen der Schussabgabe dauern weiterhin an. Dabei wird überprüft, wie es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte, ob ein Nachtsichtgerät eingesetzt wurde und wo sich die Beteiligten zum Zeitpunkt der Schussabgabe aufgehalten haben.
Zu diesem Zweck soll die sichergestellte Jagdausrüstung technisch untersucht und der Schusswinkel rekonstruiert werden.
Zusätzlich waren die Ermittler am Dienstag erneut vor Ort, um weitere Erkenntnisse im Umfeld des Tatortes zu gewinnen. Unter anderem wurden die Sichtverhältnisse und der Abstand der Hochsitze geprüft, der nach derzeitigen Erkenntnissen über 100 Meter beträgt.
Ob sich die Beteiligten zum Zeitpunkt der Schussabgabe in ihren jeweiligen Hochsitzen aufgehalten haben, ist weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei |
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