EU fördert drei medizinische Forschungsprojekte an der Universität Duisburg-Essen

15. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Medizinische Forschung in Duisburg gefördert

() – Die Universität Duisburg- (UDE) erhält für drei innovative Forschungsprojekte im Bereich Medizin und Gesundheit Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 4 Millionen Euro. Das teilte die Hochschulverwaltung am Donnerstag mit.

Die Gelder stammen aus dem nordrhein-westfälischen Innovationswettbewerb „Gesünder.IN.NRW“, der vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land finanziert wird.

Insgesamt werden landesweit 15 Vorhaben mit etwa 28,4 Millionen Euro unterstützt.

Zu den geförderten UDE-Projekten gehört „Activity Regained“, das ein System zur objektiven Bewertung des Chronischen Fatigue-Syndroms entwickelt. Es kombiniert einen klinischen Trainingsparcours mit Biosensoren und einem KI-gestützten Diagnostikmodell.

Das Projekt wird mit 1.245.040 Euro gefördert und läuft bis Ende 2028. Ein weiteres Vorhaben namens „myOn“ arbeitet an einem tragbaren, kabellosen Elektromyografie-System zur Diagnose von Nerven- und Muskelerkrankungen, das mit rund 819.800 Euro unterstützt wird.

Das dritte Projekt, „SmartPODS“, zielt auf die telemedizinische Begleitung der Rehabilitation nach orthopädischen Operationen ab. Ein intelligentes, tragbares System soll klinisch interpretierbare Patientendaten liefern und die Reha zu Hause verbessern.

Die Fördersumme beträgt etwa 1.951.250 Euro. Ein unabhängiger Begutachtungsausschuss hatte die Projekte ausgewählt, wobei in dieser Runde ein besonderer Fokus auf Digitalisierung und Biotechnologie lag.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Universität Duisburg-Essen erhält 4 Millionen Euro für drei Forschungsprojekte im Bereich Medizin und Gesundheit.
  • Projekte beinhalten "Activity Regained", "myOn" und "SmartPODS" mit unterschiedlichen Fördersummen.
  • Fokus auf Digitalisierung und Biotechnologie bei der Auswahl der Projekte durch den Begutachtungsausschuss.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Patienten mit Chronischem Fatigue-Syndrom, Nerven- und Muskelerkrankungen, orthopädische Reha-Patienten
  • Regionen: Nordrhein-Westfalen
  • Zahlen/Fristen: 4 Millionen Euro Fördermittel, 28,4 Millionen Euro insgesamt, Projekte bis Ende 2028, "Activity Regained" 1.245.040 Euro, "myOn" 819.800 Euro, "SmartPODS" 1.951.250 Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Förderung von drei innovativen Forschungsprojekten im Bereich Medizin und Gesundheit
  • Gelder stammen aus nordrhein-westfälischem Innovationswettbewerb "Gesünder.IN.NRW"
  • Fokus auf Digitalisierung und Biotechnologie in der Projektbewertung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung von drei Forschungsprojekten der UDE mit 4 Millionen Euro
  • Finanzielle Mittel stammen aus dem Innovationswettbewerb "Gesünder.IN.NRW"
  • Fokus auf Digitalisierung und Biotechnologie in der Projektförderung
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