Brandenburgs Treibhausgasausstoß sinkt auf historischen Tiefstand

16. Januar 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimaschutz und Emissionen in Brandenburg

() – Die Treibhausgasemissionen in sind im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen gesunken. Insgesamt wurden 2024 rund 54,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen, wie das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium mitteilte.

Das ist ein Rückgang von gut vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt sogar unter den Werten des Corona-Jahres 2020.

Klimaschutzminister Daniel Keller wertete die Entwicklung als Erfolg. Brandenburg belege im Bundesländervergleich den Spitzenplatz bei der absoluten Senkung der Pro-Kopf-Emissionen seit 1990. Die Entwicklung zeige, dass sich Wirtschaftswachstum und die Senkung von Emissionen entkoppeln ließen.

Als Hauptgründe für den Rückgang nannte das Ministerium die rückläufige Braunkohleverstromung, hohe Energiekosten und Turbulenzen auf dem Weltmarkt.

Der mit Abstand größte Verursacher bleibt die Energiewirtschaft mit einem Anteil von 47 Prozent an den Gesamtemissionen, gefolgt von der Industrie. Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich, in dem die Emissionen seit 1990 nahezu verdoppelt wurden.

Die Landesregierung bekräftigte ihr Ziel der Klimaneutralität bis 2045. Der vollständige Bericht zur Klimagasinventur ist online abrufbar.

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  • Treibhausgasemissionen in Brandenburg 2024 auf 54,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gesunken, niedrigster Stand seit Beginn der Aufzeichnungen
  • Rückgang um über vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, unter Werten von 2020
  • Energiewirtschaft bleibt größter Emittent mit 47 Prozent der Gesamtemissionen

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  • Betroffen sind die Treibhausgasemissionen in Brandenburg
  • Emissionen sanken auf 54,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2024
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  • Landesregierung bekräftigt Ziel der Klimaneutralität bis 2045
  • Rückgang der Treibhausgasemissionen durch politische Maßnahmen
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