Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks im Straßenbau auf

18. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Arbeitskampf im Straßenbau bundesweit angekündigt

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Dienstag zu bundesweiten Warnstreiks im Straßenbau aufgerufen.

Betroffen seien rund 14.000 Beschäftigte der Autobahn GmbH des Bundes sowie zahlreiche Beschäftigte der Landesstraßenbauverwaltungen, teilte die Gewerkschaft am Sonntag mit. Anlass für die Arbeitskampfmaßnahmen seien die stockenden Tarifverhandlungen in beiden Bereichen.

Verdi fordert in den Tarifrunden eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent pro Monat, mindestens jedoch 300 Euro, um die unteren Lohngruppen zu unterstützen.

Auch die Nachwuchskräfte sollen besser entlohnt werden. Die Autobahn GmbH habe bisher kein Angebot vorgelegt, während die Tarifgemeinschaft deutscher Länder ein aus Sicht der Gewerkschaft unzureichendes und unkonkretes Angebot präsentierte.

Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende von Verdi, betonte die Notwendigkeit attraktiver Arbeitsbedingungen, um Fachkräfte zu halten und zu gewinnen.

Die Warnstreiks werden an 18 Standorten stattfinden, darunter in Städten wie , , und Berlin. In sollen alle 28 Landestunnel bestreikt werden, was zu Verkehrseinschränkungen führen könnte.

Notdienste wurden für Notfälle vereinbart. Behle forderte die Arbeitgeber auf, verhandlungsfähige Angebote zu unterbreiten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autobahn-Baustelle (Archiv)

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