Baurecht für neue Höchstspannungsleitung bei Wilhelmshaven erteilt
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Infrastrukturentwicklung in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven () – Die Niedersächsische Landesbehörde für Verkehr (NLStBV) hat das Baurecht für eine neue 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung südlich von Wilhelmshaven geschaffen. Das teilte die Behörde am Montag mit.
Die rund 32 Kilometer lange Leitung soll zwischen den Umspannwerken Unterweser bei Stadland und Conneforde verlaufen und die Übertragungskapazität für den erwarteten Zuwachs an Windenergie in der Region erhöhen.
Die Trasse orientiert sich an einer bestehenden 220-Kilovolt-Leitung, deren Masten möglichst weiter genutzt werden sollen. Dennoch müssen 43 von insgesamt 84 Masten neu errichtet werden.
Die Leitung durchquert Gebiete der Gemeinden Stadland, Jade, Rastede und Wiefelstede sowie der Stadt Varel und berührt dabei auch das Vogelschutzgebiet ‚Marschen am Jadebusen‘ und das Naturschutzgebiet ‚Reitbrake Hoheleucht‘.
Im Genehmigungsverfahren, das im März 2024 eingeleitet wurde, gingen 90 Einwendungen von Privatpersonen und 33 Stellungnahmen von Behörden ein. Bedenken gab es unter anderem zu Lärm, Staub und elektromagnetischen Feldern.
Der Vorhabenträger TenneT TSO GmbH überarbeitete daraufhin die Planung. Der Planfeststellungsbeschluss für das Projekt erging bereits am 15. Dezember 2025.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strommast (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Baurecht für neue 380-kV-Höchstspannungsleitung südlich von Wilhelmshaven geschaffen
- Leitung verläuft zwischen Umspannwerken Unterweser und Conneforde
- 43 von insgesamt 84 Masten müssen neu errichtet werden
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Regionen: Stadland, Jade, Rastede, Wiefelstede, Stadt Varel
- Zielgruppen: Anwohner, Gemeinden, Naturschutzbehörden
- Zeitrahmen: Genehmigungsverfahren seit März 2024, Planfeststellungsbeschluss am 15. Dezember 2025
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Schaffung des Baurechts für die neue 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung zur Erhöhung der Übertragungskapazität für Windenergie
- Notwendigkeit der Erneuerung und Anpassung von Masten aufgrund der neuen Leitungstrasse
- Bedenken der Anwohner und Behörden bezüglich Lärm, Staub und elektromagnetischen Feldern im Genehmigungsverfahren
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Baurecht für neue 380-Kilovolt-Leitung geschaffen
- Planung überarbeitet aufgrund von Einwendungen und Bedenken
- Genehmigungsverfahren wurde im März 2024 eingeleitet
- Aufnahmezusagen für Afghanen beschäftigen zunehmend Karlsruhe - 21. April 2026
- Ethikrat-Chef fordert Ende der Strafbarkeit von Schwarzfahren - 21. April 2026
- Verbraucherschützer fordern Direktzahlungen und Übergewinnsteuer - 21. April 2026



