Studie: Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten

20. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Entwicklungen im Renteneintritt Duisburg

() – Immer mehr Menschen arbeiten auch nach dem Renteneintritt weiter. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg- (UDE), der am Dienstag gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht wurde. Innerhalb von zehn Jahren stieg die Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen von 13 auf 20 Prozent, wobei viele aus finanziellen Gründen tätig bleiben.

Die Entwicklung wird vor allem durch die ins Rentenalter kommenden Babyboomer getrieben. Allerdings ist der Beitrag erwerbstätiger Rentner zur Schließung von Fachkräftelücken begrenzt, da mit zunehmendem Alter der Anteil der Vollzeitbeschäftigten sinkt und Teilzeit mit geringen Stundenumfängen zunimmt, erklärten die Forscher. Rund die Hälfte der arbeitenden Rentner ist weniger als 15 Stunden pro Woche tätig.

Ein Vergleich der Branchen zeigt zudem einen Widerspruch: Während in der öffentlichen Verwaltung überdurchschnittlich viele ältere Beschäftigte arbeiten, sind Rentner, die neben der Rente erwerbstätig sind, dort deutlich seltener vertreten. Nach Einschätzung der Wissenschaftler liegt das weniger an den Arbeitsbedingungen, sondern eher an der Personalpolitik der Betriebe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Älteres Paar (Archiv)

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  • Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen stieg von 13 auf 20 Prozent in zehn Jahren
  • Rund die Hälfte der arbeitenden Rentner ist weniger als 15 Stunden pro Woche tätig
  • Ältere Beschäftigte sind in der öffentlichen Verwaltung häufiger, aber Rentner dort seltener vertreten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: 65- bis 69-Jährige
  • Erwerbstätigenquote stieg innerhalb von 10 Jahren von 13 auf 20 Prozent
  • rund die Hälfte der arbeitenden Rentner ist weniger als 15 Stunden pro Woche tätig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Erwerbstätigenquote bei 65- bis 69-Jährigen von 13 auf 20 Prozent innerhalb von zehn Jahren
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  • Beitrag erwerbstätiger Rentner zur Schließung von Fachkräftelücken ist begrenzt, da Vollzeitbeschäftigte abnehmen und Teilzeit mit geringen Stunden zunimmt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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