Kämpfe gegen Kurden: Linke fordert Abschiebestopp nach Syrien

21. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Flüchtlingsrückführung und Syrien-Konflikt

() – Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat angesichts des Vorrückens syrischer Regierungstruppen in die Kurden-Gebiete eine Aussetzung der Rückführung syrischer Flüchtlinge gefordert.

„Es braucht jetzt einen sofortigen Abschiebestopp nach „, sagte Schwerdtner dem „Redaktionsnetzwerk „. „Die Bundesregierung muss auf die Länder einwirken, damit niemand in das Kriegsgebiet ausgeflogen wird. Selbst wo kein Krieg herrscht, sind die Menschen nicht sicher.“

Schwerdtner ergänzte: „Machthaber al-Sharaa und seine islamistischen Milizen bedrohen, foltern und ermorden täglich Menschen. Syrien ist kein sicheres Herkunftsland. Das zeigen die blutigen Kämpfe im Nordosten in aller Deutlichkeit.“

Die Linken-Chefin forderte zudem, die Einladung der Bundesregierung an den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa, der eine für Montag geplante Reise nach Deutschland kurzfristig abgesagt hatte, zurückzunehmen und ihn stattdessen zur Fahndung auszuschreiben. „Statt Machthaber al-Sharaa den roten Teppich auszurollen, sollte man ihn wegen der brutalen Verbrechen seiner Milizen zur Fahndung ausschreiben“, sagte sie dem RND. „Dieser Mann darf kein Staatsgast sein, denn er trägt die politische Verantwortung für die Massaker seiner Milizen an Alawiten, Drusen und jetzt den Kurden.“

Allein aus Aleppo und Umgebung seien in den vergangenen Tagen 120.000 Kurden und Jesiden vertrieben worden, so Schwerdtner. Jetzt wüteten die Milizen auch im Nordosten Syriens, wo sie die kurdische Selbstverwaltung zerstören wollten. „Wer al-Scharaa nach Berlin einlädt, der unterstützt sein Terror-Regime.“

Siehe auch:  Bundesregierung formuliert Erwartungen an Georgiens Regierung
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ines Schwerdtner fordert sofortigen Abschiebestopp nach Syrien.
  • Bundesregierung soll auf Länder einwirken, um Rückführungen zu verhindern.
  • Einladung an den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa sollte zurückgenommen werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: syrische Flüchtlinge, insbesondere Kurden und Jesiden
  • Starker Aufruf zum Abschiebestopp in Deutschland und potenzielle Auswirkung auf etwa 120.000 vertriebene Personen aus Aleppo
  • Region: Nordosten Syriens, Bezug auf unsichere Herkunft aus dem gesamten Land

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorrücken syrischer Regierungstruppen in Kurden-Gebiete
  • Bedrohungen, Folter und Morde durch Machthaber al-Sharaa und islamistische Milizen
  • Vertreibung von 120.000 Kurden und Jesiden aus Aleppo und Umgebung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Sofortiger Abschiebestopp nach Syrien fordern
  • Einfluss auf die Bundesländer ausüben, um Rückführungen zu verhindern
  • Einladung an den syrischen Übergangspräsidenten zurücknehmen und zur Fahndung ausschreiben

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