Grüne kritisieren geplante Reform der Referendariatsausbildung
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Bildungspolitik in Berlin: Ausbildungskritik
Berlin () – Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus befürchtet einen Qualitätsverlust bei der Ausbildung von Referendaren. Das teilte der schulpolitische Sprecher Louis Krüger am Freitag mit.
Die von der Landesregierung angekündigten Veränderungen im Vorbereitungsdienst würden in der Praxis weniger Ausbildung bedeuten, wenn angehende Lehrkräfte seltener Seminare besuchen und gleichzeitig mehr unterrichten sollen.
Kritisiert wird auch das Vorgehen der Regierung. Die Öffentlichkeit sei über Medien informiert worden, das Parlament dagegen kaum einbezogen.
Dem zuständigen Ausschuss lägen bis heute keine vollständigen Unterlagen vor, obwohl die Reform schon zum nächsten Schuljahr starten solle. Besonders unklar sei die Rolle der sogenannten Qualifizierungslehrkräfte und wie sie ausgewählt und geschult werden sollen.
Laut Krüger deute alles darauf hin, dass es bei der Reform nicht um bessere Ausbildung gehe, sondern darum, Personal zu sparen.
Durch die neue Modulstruktur sinke der Umfang der Ausbildung deutlich. Gute Lehrkräftebildung dürfe aber nicht dem Lehrkräftemangel geopfert werden, so die Grünen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Grünen-Logo (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Befürchtung eines Qualitätsverlusts bei der Ausbildung von Referendaren
- Veränderungen im Vorbereitungsdienst führen zu weniger Seminaren und mehr Unterricht für angehende Lehrkräfte
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: angehende Lehrkräfte im Referendariat
- Region: Berlin
- Zeitraum: Reformbeginn zum nächsten Schuljahr
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- Mangelnde Einbeziehung des Parlaments, unzureichende Informationen zur Reform
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Grünen fordern eine Überprüfung der geplanten Reformen im Referendariat.
- Es soll sichergestellt werden, dass genug Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Lehrkräfte bestehen.
- Der zuständige Ausschuss benötigt vollständige Unterlagen vor der geplanten Reformumsetzung.
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