SPD-Fraktion beschließt Resolution für stärkere Seniorenpolitik in Berlin

24. Januar 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Seniorenpolitik als gesellschaftliche Herausforderung in Berlin

() – Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat auf ihrer Klausurtagung in eine Resolution verabschiedet, die Seniorenpolitik als zentrale Aufgabe sozialer Gerechtigkeit definiert. Das teilte die Fraktion mit.

Angesichts des demografischen Wandels und der Zunahme von Altersarmut und Einsamkeit will die Fraktion die Lebensbedingungen älterer Menschen verbessern.

Ein Kernvorhaben ist die Schaffung eines Altenhilfestrukturgesetzes, das für verlässliche und vergleichbare Angebote in allen Bezirken sorgen soll. Die Altenhilfe soll als fester Bestandteil der Daseinsvorsorge verankert und präventiv ausgerichtet werden, um ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu unterstützen.

Für die Einführung des Gesetzes sollen im Doppelhaushalt 2026/2027 entsprechende Mittel bereitgestellt werden.

Weitere Schwerpunkte der Resolution sind der Ausbau niedrigschwelliger Angebote zur digitalen Befähigung älterer Menschen, die Stärkung lebenslangen Lernens und die Verbesserung der Versorgungssicherheit in Krisensituationen. Zudem soll das Seniorenmitwirkungsgesetz überarbeitet werden, um die Beteiligung älterer Menschen am politischen und gesellschaftlichen Leben zu stärken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Seniorenpolitik wird als zentrale Aufgabe sozialer Gerechtigkeit definiert.
  • Schaffung eines Altenhilfestrukturgesetzes zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen.
  • Ausbau niedrigschwelliger digitaler Angebote und Überarbeitung des Seniorenmitwirkungsgesetzes geplant.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Seniorenpolitik, zentrale Aufgabe sozialer Gerechtigkeit
  • Altenhilfestrukturgesetz für alle Bezirke, Einführung geplant im Doppelhaushalt 2026/2027
  • Ausbau digitaler Angebote und Stärkung lebenslangen Lernens für ältere Menschen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Demografischer Wandel
  • Zunahme von Altersarmut und Einsamkeit
  • Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Schaffung eines Altenhilfestrukturgesetzes für verlässliche Angebote in allen Bezirken
  • Bereitstellung von Mitteln im Doppelhaushalt 2026/2027 für die Umsetzung des Gesetzes
  • Überarbeitung des Seniorenmitwirkungsgesetzes zur Stärkung der Beteiligung älterer Menschen
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