Brandenburger Grüne kritisieren Woidkes Vorstoß für Klimageld an Unternehmen

25. Januar 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimapolitik in Brandenburg im Fokus

() – Die Brandenburger Grünen lehnen den Vorschlag von Ministerpräsident Dietmar Woidke ab, Einnahmen aus dem CO₂-Emissionshandel als ‚Klimageld für die Wirtschaft‘ pauschal an Unternehmen zurückzugeben. Das teilte der Landesvorsitzende Clemens mit.

Eine solche Rückerstattung würde das System des CO₂-Preises als zentrales Klimaschutzinstrument ad absurdum führen und die notwendige Transformation der Wirtschaft ausbremsen, anstatt sie zu beschleunigen.

Rostock betonte, dass Unternehmen zwar Unterstützung beim klimaneutralen Umbau benötigten, diese aber gezielt über Investitionen in Effizienz, erneuerbare Energien und neue Produktionsprozesse erfolgen müsse. Dafür sei der bestehende Klima- und Transformationsfonds (KTF) da.

Pauschale Auszahlungen an die Wirtschaft würden dagegen das für echte Transformationsinvestitionen verfügbare Volumen des Fonds reduzieren und das Lenkungssignal des Emissionshandels schwächen.

Das Klimageld gehöre stattdessen den Bürgerinnen und Bürgern, vorzugsweise sozial gestaffelt, um die Belastungen durch den CO₂-Preis abzufedern. ‚Gerade in diesem kalten Winter mit hohen Heizkosten brauchen die Bürger Entlastung – nicht die Umleitung von Klimageldern an Konzerne‘, so Rostock. Ein verlässlicher Emissionshandel schaffe für Unternehmen erst die Planungssicherheit für langfristige Investitionen in Klimaneutralität.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dietmar Woidke

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Brandenburger Grüne lehnen Rückgabe von CO₂-Emissionshandelseinnahmen an Unternehmen ab.
  • Unterstützung für Unternehmen soll gezielt über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) erfolgen.
  • Klimageld soll stattdessen sozial gestaffelt an Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger
  • Zielgruppe: Unternehmen, sozial gestaffelte Hilfe für Bürger
  • keine Zahlen/Fristen/Zeiträume angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung des Vorschlags von Ministerpräsident Woidke zur pauschalen Rückgabe von CO₂-Einnahmen an Unternehmen
  • Befürchtung, dass dies den CO₂-Preis als Klimaschutzinstrument untergräbt und die wirtschaftliche Transformation bremst
  • Betonung auf gezielte Unterstützung von Unternehmen durch Investitionen in Effizienz und erneuerbare Energien statt pauschaler Auszahlungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ablehnung des Vorschlags von Dietmar Woidke zur Rückgabe von CO₂-Emissionshandelseinnahmen an Unternehmen
  • Unterstützung der Unternehmen soll gezielt durch Investitionen in Effizienz und erneuerbare Energien erfolgen
  • Klimageld sollte sozial gestaffelt an Bürgerinnen und Bürger ausgegeben werden, um Belastungen abzufedern
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