Verdi ruft zu Warnstreiks an Hochschulen auf

25. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Warnstreiks an Hochschulen in Deutschland

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Mittwoch zu einem Campus-Warnstreiktag im Rahmen der Tarifverhandlungen mit den Ländern aufgerufen.

Verdi teilte am Sonntag mit, dass in über 60 Städten bundesweit Beschäftigte aus Hochschulen, Studierendenwerken und Forschungseinrichtungen für ihre Tarifforderungen demonstrieren werden. An mehr als 40 Standorten sollen Warnstreiks stattfinden.

Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler kritisierte die Arbeitgeber, da diese bislang kein verbindliches Angebot vorgelegt hätten und bei der Bildung sparen wollten. Sie sagte, dass mehr Investitionen in Bildungseinrichtungen und ihre Beschäftigten nötig seien, um Herausforderungen wie den Klimawandel und neue Technologien zu bewältigen. Die Länder müssten für eine ausreichende Finanzierung der Hochschulen und gute Arbeitsbedingungen sorgen.

Verdi fordert Gehaltserhöhungen von sieben Prozent, mindestens 300 Euro monatlich, und für Nachwuchskräfte 200 Euro mehr sowie eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung. Zudem soll der Tarifvertrag auch für die etwa 300.000 studentischen Hilfskräfte gelten. Die Landesbeschäftigten planen, die Warnstreiks in den kommenden Wochen auszuweiten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Studenten in einer Bibliothek (Archiv)

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  • Verdi ruft für Mittwoch zu einem Campus-Warnstreiktag auf.
  • Warnstreiks in über 60 Städten und an mehr als 40 Standorten geplant.
  • Forderungen umfassen Gehaltserhöhungen von sieben Prozent und unbefristete Übernahme nach der Ausbildung.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Beschäftigte aus Hochschulen, Studierendenwerken und Forschungseinrichtungen
  • bundesweite Demonstrationen in über 60 Städten und Warnstreiks an über 40 Standorten
  • Gehaltserhöhungen von 7%, mindestens 300 Euro monatlich, 200 Euro mehr für Nachwuchskräfte, unbefristete Übernahme nach Ausbildung, zusätzlich 300.000 studentische Hilfskräfte betroffen

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  • Warnstreiktag im Rahmen der Tarifverhandlungen
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  • Arbeitgeber müssen verbindliches Angebot vorlegen
  • Länder sollen für ausreichende Finanzierung der Hochschulen sorgen
  • Warnstreiks werden in den kommenden Wochen ausgeweitet

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