SPD-Fraktion verurteilt Schändung von Kieler Synagogen-Mahnmal

26. Januar 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Zerstörung von Gedenkstätten in Kiel

() – Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Serpil Midyatli, hat die mutwillige Zerstörung von Blumen und Erinnerungsgegenständen am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in Kiel scharf verurteilt. Das teilte ihre Fraktion am Montag mit.

Der Vorfall habe sich am vergangenen Wochenende ereignet.

Midyatli bezeichnete die Tat als gezielte Schändung eines für die Erinnerungskultur zentralen Ortes. Gerade in der Nähe zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus handele es sich um einen besonders niederträchtigen Angriff auf das Gedenken.

Solche Taten zeigten, dass Antisemitismus weiter existiere und entschlossen bekämpft werden müsse.

Die SPD-Politikerin rief mögliche Zeugen auf, sich an die Polizei zu wenden, damit die Täter ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden können. Der Vorfall treffe alle, die für Demokratie und ein respektvolles Zusammenleben einstünden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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  • Serpil Midyatli verurteilt Zerstörung von Blumen und Erinnerungsgegenständen am Mahnmal der Synagoge in Kiel.
  • Vorfall ereignete sich am vergangenen Wochenende vor dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
  • Midyatli ruft Zeugen auf, sich an die Polizei zu wenden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Besucher des Mahnmals, Angehörige der jüdischen Gemeinde, die Gesellschaft insgesamt
  • Ort: Mahnmal der ehemaligen Synagoge in Kiel
  • Zeitraum: Vorfall am vergangenen Wochenende, in der Nähe des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • mutwillige Zerstörung von Blumen und Erinnerungsgegenständen
  • gezielte Schändung eines zentralen Ortes der Erinnerungskultur
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • SPD fordert Ermittlungen und Zeugenaufruf durch die Polizei
  • Scharfe Verurteilung der Tat durch die SPD-Landtagsfraktion
  • Betonung auf der Notwendigkeit, Antisemitismus zu bekämpfen

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