Schweitzer will keinen Posten in einer möglichen Regierung Schnieder
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Landtagswahlen Rheinland-Pfalz 2023
Mainz () – Sollte die SPD die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz im März verlieren, strebt der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) kein neues Amt in einer dann womöglich von der Union geführten Landesregierung an.
Auf die Frage, ob er als Juniorpartner in eine Regierung von Herausforderer Gordon Schnieder (CDU) eintreten werde, sagte Schweitzer der „Rheinischen Post“: „Nein, ich arbeite daran, dass sich die Frage gar nicht erst stellt. Ich mache auch keinen Larifari-Wahlkampf. Ich will nicht irgendwo ein Büro bekommen.“
Schweitzer ergänzte, er wolle seine Arbeit als Ministerpräsident fortsetzen.
„Das Ziel bleibt: Die SPD muss auf Platz eins, dann am liebsten weiter mit der Ampel.“
Und er sagte auch: „Wir haben genug schwarz-rote Koalitionen in Deutschland. Eine weitere brauchen wir nicht.“
Zugleich sagte der Ministerpräsident: „Ich habe mich nie drauf verlassen, dass mir irgendwer in Berlin Rückenwind gibt. Ich glaube, das ist bei der Hauptkonkurrenz anders. Da hat man sich mehr Hilfe aus Berlin versprochen.“
Zuletzt habe die SPD in seinem Land in einer Umfrage einen deutlichen Sprung um drei Prozentpunkte nach oben gemacht. „Wir sind in Schlagweite zur Hauptkonkurrenz.“
Die Frage, wer Ministerpräsident werde, sei für viele zunehmend eine ganz entscheidende. „Da liege ich in den Umfragen mit weitem Abstand vor dem Herausforderer“, sagte Schweitzer.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gordon Schnieder (Archiv) |
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- Er will die SPD auf Platz eins bringen und bevorzugt eine Fortsetzung der Ampel-Koalition.
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