DAK: Beschäftigte in NRW haben bundesweit höchsten Krankenstand

28. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheit in Nordrhein-Westfalen: Krankheitsausfälle 2025

() – In waren die Menschen 2025 laut einer Auswertung der Krankenkasse DAK öfter krank als im Bundesschnitt. „DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,4 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr“, heißt es in einer unveröffentlichten Auswertung der DAK, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochausgabe berichtet.

„Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf“, heißt es weiter.

„Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in -Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.“

Die hohen Krankenstände lassen sich auf drei Ursachen zurückführen: „Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 7,9 Prozent mehr Fehltage als 2024“, schreibt die Kasse in der unveröffentlichten Studie.

Psychische Erkrankungen verursachten 405 Fehltage je 100 Versicherte, im Jahr 2024 waren es „nur“ 376 Fehltage.

Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis.

Sie lagen mit 379 Fehltagen je 100 Versicherte leicht unter Vorjahresniveau. Auf Platz drei folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 366 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 ungefähr stabil blieben, heißt es in der Auswertung.

„Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln“, sagte Anke , Vize-Landeschefin der DAK, der Redaktion.

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Dafür müssten Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzte und Krankenkassen zusammenarbeiten. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Eschweiler.

Das Berliner Institut IGES hat die Daten von 414.600 erwerbstätigen DAK-Versicherten in NRW ausgewertet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DAK (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • DAK-versicherte Beschäftigte in NRW waren 2025 durchschnittlich an 20,4 Kalendertagen krankgeschrieben, über dem Bundesschnitt von 19,5 Tagen.
  • Psychische Erkrankungen verursachten 7,9 % mehr Fehltage als 2024, mit 405 Fehltagen je 100 Versicherte.
  • Atemwegserkrankungen und Muskel-Skelett-Probleme lagen stabil oder leicht unter dem Vorjahresniveau.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • DAK-versicherte Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen
  • Durchschnittlich 20,4 krankheitsbedingte Fehltage im Jahr 2025
  • Höhere Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg; niedrigste in Baden-Württemberg

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Höhere Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen, die um 7,9 % im Vergleich zu 2024 gestiegen sind.
  • Atemwegserkrankungen, insbesondere Bronchitis, tragen ebenfalls zu den Fehlzeiten bei, sind jedoch leicht unter dem Vorjahresniveau.
  • Notwendigkeit zur Zusammenarbeit von Arbeitgebern, Gewerkschaften, Ärzten und Krankenkassen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur.

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