Hessen fördert Phosphorrückgewinnungsanlage in Darmstadt mit 25,6 Millionen Euro

28. Januar 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umweltinitiative zur Phosphorrückgewinnung in Darmstadt

() – Das Land unterstützt den Bau einer innovativen Anlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm in Darmstadt mit rund 25,6 Millionen Euro. Das teilte das Hessische Umweltministerium mit.

Umweltstaatssekretär Michael Ruhl hat den Förderbescheid an den Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) übergeben.

In der geplanten Anlage soll Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen vor allem aus Südhessen zurückgewonnen werden. Dabei entsteht eine phosphorhaltige Asche, die als Ausgangsstoff für die Herstellung von Düngemitteln genutzt werden soll.

Der gewonnene Rohstoff kann so wieder in den Stoffkreislauf eingebracht und landwirtschaftlich genutzt werden.

Phosphor ist ein essenzieller, aber nur begrenzt verfügbarer Rohstoff. Die Rückgewinnung soll die Abhängigkeit von Importen verringern und einen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz leisten.

Die Inbetriebnahme der Anlage, die in die Peripherie des Müllheizkraftwerks Darmstadt integriert wird, ist für Sommer 2028 geplant.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dr. Julia Klinger (ZAS-Geschäftsführung), Klaus Peter Schellhaas (Landrat Darmstadt-Dieburg), Umweltstaatssekretär Michael Ruhl, André Schellenberg (Stadtkämmerer Wissenschaftsstadt Darmstadt). (Archiv), HMLU via

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Kommunale Klärschlämme aus Südhessen
  • Fördersumme: 25,6 Millionen Euro
  • Inbetriebnahme: Sommer 2028

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung des Landes Hessen mit 25,6 Millionen Euro für Phosphorrückgewinnungsanlage
  • Ziel: Rückgewinnung von Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen zur Düngemittelproduktion
  • Reduzierung der Importabhängigkeit und Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung des Baus einer Phosphor-Rückgewinnungsanlage mit 25,6 Millionen Euro
  • Übergabe des Förderbescheids an den Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
  • Inbetriebnahme der Anlage für Sommer 2028 geplant

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