FDP wirft Özdemir Wortbruch beim Umgang mit Biber und Saatkrähe vor

28. Januar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wildtiermanagement in Baden-Württemberg: Politische Kontroversen

() – Die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von wirft dem grünen Spitzenkandidaten Cem Özdemir vor, sein Wort beim Thema Wildtiermanagement nicht gehalten zu haben. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke am Mittwoch mit.

Demnach hatte Özdemir beim Landesbauerntag 2025 zugesagt, dass Biber und Saatkrähe in das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz aufgenommen werden könnten, doch das grüne Umweltministerium blockierte im Dezember einen entsprechenden Vorstoß der CDU.

Rülke bezeichnete Özdemirs Verhalten als ’scheinheilig‘ und kritisierte eine ‚grüne Natur- und Artenschutzromantik‘, die an der Realität vorbeigehe. Die FDP unterstütze den CDU-Vorstoß und habe einen eigenen Gesetzentwurf eingebracht, um ein ‚faktenbasiertes und effektives Wildtiermanagement ohne ideologische Verblendung‘ zu ermöglichen.

Der naturpolitische Sprecher der Fraktion, Klaus Hoher, begründete die Forderung mit massiven Schäden durch die Tiere.

Biber überfluteten Felder und Wälder und gefährdeten Infrastruktur, während Saatkrähen Ernten zerstörten und ein Gesundheitsrisiko darstellten. Die derzeitige Praxis mit Einzelfallentscheidungen sei ineffektiv, bürokratisch und teuer.

Ein angepasstes Jagdrecht ermögliche ein landesweit einheitliches und rechtssicheres Management.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Cem Özdemir (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Cem Özdemir wird von der FDP/DVP-Fraktion vorgeworfen, sein Wort zum Wildtiermanagement nicht gehalten zu haben.
  • Die FDP unterstützt einen CDU-Vorstoß und hat einen eigenen Gesetzentwurf für ein effektives Wildtiermanagement eingebracht.
  • Biber und Saatkrähen verursachen massive Schäden an Infrastruktur und Ernten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Landwirte, Umweltpolitiker, Naturschützer
  • Region: Baden-Württemberg
  • Zeitrahmen: Bezug auf Jagd- und Wildtiermanagementgesetz 2025, Vorstoß von Dezember 2022

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Özdemir hat bei einem Veranstaltung versprochen, dass Biber und Saatkrähe in das Jagdgesetz aufgenommen werden könnten.
  • Das grüne Umweltministerium blockierte einen entsprechenden Vorstoß der CDU.
  • Massive Schäden durch Biber und Saatkrähen, die Ernten gefährden und Infrastruktur schädigen.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • FDP/DVP-Fraktion fordert Anpassung des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes.
  • Ein eigener Gesetzentwurf wurde eingebracht, um ein effektives Wildtiermanagement zu ermöglichen.
  • Ziel ist ein landesweit einheitliches und rechtssicheres Management zur Bekämpfung von Schäden durch Biber und Saatkrähen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH