FDP fordert landesweiten Ausbau von Frauenmilchbanken

29. Januar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Baden-Württemberg: Frauenmilchbanken

() – Die FDP-Landtagsfraktion in drängt auf einen flächendeckenden Ausbau von Frauenmilchbanken für Frühgeborene. Das teilte der gesundheitspolitische Sprecher Jochen Haußmann mit.

Er hatte sich zuvor bei Gesundheitsminister Manfred Lucha nach der Versorgungssituation erkundigt.

Laut dem Jahresbericht des Netzwerks Frauenmilchbanken Baden-Württemberg sind derzeit zehn Kliniken im Land organisiert. Hub-Kliniken, die auch Milch aus anderen Häusern annehmen und verteilen, sind das Universitätsklinikum Freiburg und die Rems-Murr-Kliniken in Winnenden.

Die Universitätskinderklinik Tübingen bereitet eine solche Funktion vor. Als Depot-Kliniken fungieren sieben weitere Einrichtungen, darunter das Ortenau-Klinikum, das Klinikum Esslingen und das Klinikum Ludwigsburg.

Haußmann zeigte sich überrascht, dass dem Sozialministerium als oberster Krankenhausplanungsbehörde kein Überblick über Anzahl und Arbeit der Frauenmilchbanken vorliege.

Er forderte, das Land müsse die Versorgungssituation im Rahmen der Krankenhausplanung berücksichtigen und eine Förderung vorantreiben, da es sich nicht um eine Kassenleistung handle. Bisher erhalte das Netzwerk keine finanzielle Unterstützung vom Land.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frauen mit Kleinkindern (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • FDP drängt auf flächendeckenden Ausbau von Frauenmilchbanken für Frühgeborene in Baden-Württemberg
  • Derzeit zehn Kliniken im Netz der Frauenmilchbanken organisiert, darunter Universitätsklinikum Freiburg und Rems-Murr-Kliniken
  • Netzwerk erhält bisher keine finanzielle Unterstützung vom Land, Forderung nach Berücksichtigung in der Krankenhausplanung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Frühgeborene
  • Region: Baden-Württemberg
  • Anzahl: derzeit 10 Kliniken organisiert, 2 Hub-Kliniken, 7 Depot-Kliniken

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Dringlicher Bedarf an flächendeckendem Ausbau von Frauenmilchbanken für Frühgeborene
  • Fehlende finanzielle Unterstützung des Netzwerks durch das Land
  • Unzureichender Überblick des Sozialministeriums über die Frauenmilchbanken

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Flächendeckender Ausbau von Frauenmilchbanken für Frühgeborene anregen
  • Versorgungssituation im Rahmen der Krankenhausplanung berücksichtigen
  • Finanzielle Unterstützung für das Netzwerk der Frauenmilchbanken fordern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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