Münchner Staatsanwaltschaft will 35 Millionen Euro von libanesischem Ex-Zentralbankchef einziehen

29. Januar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Ermittlungen in München

München () – Die Staatsanwaltschaft München I hat beim Landgericht München I die Einziehung von Vermögenswerten im Wert von rund 35 Millionen Euro beantragt. Betroffen sind beschlagnahmte Gewerbeimmobilien in München und sowie Gesellschaftsanteile an einer Immobiliengesellschaft in , wie die Behörde mitteilte.

Das Vermögen soll aus illegalen Finanzgeschäften des ehemaligen Gouverneurs der libanesischen Zentralbank und seines Bruders stammen.

Den Ermittlungen zufolge sollen die Beschuldigten zwischen 2004 und 2015 Gelder in Höhe von über 330 Millionen US-Dollar zum Nachteil der libanesischen Zentralbank veruntreut haben. Das Geld sei über Briefkastenfirmen und Konten in der , dem und gewaschen und schließlich in deutsche Immobilien investiert worden.

An den Transaktionen sollen drei weitere Beschuldigte beteiligt gewesen sein.

Das zugrundeliegende Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche wurde vorläufig eingestellt, da sich die Beschuldigten im Ausland aufhalten und ein Hauptverfahren derzeit nicht möglich ist. Über die Eröffnung des nun beantragten selbständigen Einziehungsverfahrens wird die 7. Strafkammer des Landgerichts München I entscheiden. Die Staatsanwaltschaft betont, dass für die Beschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung gilt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Landgericht München I (Archiv)

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  • Staatsanwaltschaft München I beantragt Einziehung von Vermögenswerten im Wert von rund 35 Millionen Euro.
  • Betroffen sind beschlagnahmte Gewerbeimmobilien in München und Hamburg sowie Gesellschaftsanteile in Düsseldorf.
  • Ermittlungen stellen fest, dass Gelder in Höhe von über 330 Millionen US-Dollar zwischen 2004 und 2015 veruntreut wurden.

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  • Betroffen sind der ehemalige Gouverneur der libanesischen Zentralbank und sein Bruder sowie drei weitere Beschuldigte
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  • Antrag auf Einziehung von Vermögenswerten im Wert von rund 35 Millionen Euro
  • Betroffene Vermögenswerte sind beschlagnahmte Gewerbeimmobilien und Gesellschaftsanteile
  • Entscheidung über das Einziehungsverfahren obliegt der 7. Strafkammer des Landgerichts München I

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