SSW warnt vor Kürzungen bei Eltern-Kind-Kuren in Schleswig-Holstein

29. Januar 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein

() – Der SSW-Landtagsabgeordnete Christian Dirschauer hat sich entschieden gegen Kürzungsvorschläge bei stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Eltern und Kinder ausgesprochen. Das teilte der Politiker in einer Rede im Kieler Landtag mit.

Er reagierte damit auf Überlegungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung aus dem vergangenen Jahr, bei denen Einsparungen bei Eltern-Kind-Kuren angeregt worden waren.

Dirschauer betonte, dass es sich bei den Kuren um keine ‚Luxusangebote‘ handle, sondern um wichtige medizinische Präventionsmaßnahmen, die oft der ‚letzte Strohhalm‘ für belastete Familien seien. Ziel sei es, eine Chronifizierung von Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit zu verhindern.

Organisationen wie das DRK oder das Müttergenesungswerk hätten den Sparvorschlag als fachlich unbegründet und gesellschaftlich unverantwortlich kritisiert.

Der Abgeordnete wies zudem auf die wirtschaftliche Bedeutung der Kureinrichtungen für hin, von Sylt bis Timmendorf. Die laufenden Kosten der Krankenkassen stiegen zwar stärker als die Einnahmen, doch der Kostenanteil für Eltern-Kind-Kuren habe 2024 nur 0,18 Prozent der Gesamtausgaben betragen.

Es brauche daher klügere Vorschläge zur Stabilisierung des Systems, so Dirschauer.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

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  • Christian Dirschauer lehnt Kürzungsvorschläge für Eltern-Kind-Kuren ab.
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  • Betroffen: Eltern und Kinder
  • Region: Schleswig-Holstein
  • Stärke: Kostenanteil für Eltern-Kind-Kuren 2024 nur 0,18% der Gesamtausgaben

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  • Ablehnung von Kürzungsvorschlägen bei medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Eltern und Kinder
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