Hessen fordert höheres Apothekenfixum und lehnt PTA-Vertretung ab
Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitsreform in Hessen: Apothekenversorgung im Fokus
Wiesbaden () – Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz hat sich für eine Erhöhung des sogenannten Apothekenfixums von derzeit 8,35 Euro auf 9,50 Euro ausgesprochen. Dies teilte das Ministerium am Donnerstag mit.
Zudem lehnt Hessen eine geplante Erprobungsregelung ab, nach der pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) zeitweise die Leitung einer Apotheke übernehmen könnten.
Stolz begrüßte zwar grundsätzlich die vom Bund angestoßene Apothekenreform, kritisierte aber, dass strukturelle Probleme nicht weitgehend genug angepackt würden. „Die wirtschaftliche Stabilität der Apotheken steht und fällt mit einer verlässlichen und auskömmlichen Vergütung“, erklärte die Ministerin.
Die Anpassung des Fixums sei im Koalitionsvertrag des Bundes vereinbart, finde sich aber bislang nicht im Reformentwurf.
Zur geplanten Vertretungsregelung durch PTA sagte Stolz, die hohe Qualität der Arzneimittelversorgung lebe von der Verantwortung approbierter Apotheker. Die Regelung stärke den Versorgungsauftrag nicht und könne zu Einschränkungen führen, insbesondere im ländlichen Raum.
Hessen werde den weiteren Gesetzgebungsprozess zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz konstruktiv begleiten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo einer Apotheke (Archiv) |
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