Arbeitslosigkeit in Thüringen steigt im Januar

30. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Anstieg der Arbeitslosigkeit in Thüringen

Halle (Saale) () – Die Arbeitslosigkeit in ist im Januar gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte, waren im Freistaat 74.146 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 4.802 Personen mehr als im Vormonat Dezember und 1.657 mehr als im Januar des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,7 Prozent.

Der Anstieg sei überwiegend saisonal bedingt, erklärte Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion -Anhalt-Thüringen. Gründe seien das Auslaufen befristeter Beschäftigungen, das Ende von Saisonverträgen nach dem Weihnachtsgeschäft und witterungsbedingte Winterpausen im Baugewerbe. Gleichzeitig zeige sich zunehmend die konjunkturelle Schwäche.

Trotz des Anstiegs bei der Arbeitslosigkeit bleibe die Nachfrage nach Arbeitskräften stabil. Den Arbeitsagenturen und Jobcentern seien im Januar 14.885 offene Stellen gemeldet gewesen. Arbeitgeber hätten 2.847 neue Stellen gemeldet, was einem Plus von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspreche. Die sogenannte Unterbeschäftigung, die auch Personen in Maßnahmen oder mit Sonderstatus erfasst, sank hingegen leicht auf 88.313 Personen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Arbeitslosigkeit in Thüringen im Januar auf 74.146 gestiegen, +4.802 im Vergleich zum Dezember.
  • Arbeitslosenquote beträgt nun 6,7 Prozent.
  • 14.885 offene Stellen gemeldet, neue Stellenangebote um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Thüringen, 74.146 Arbeitslose
  • Anstieg: 4.802 mehr als im Vormonat, 1.657 mehr als im Vorjahr
  • Arbeitslosenquote: 6,7 Prozent, offene Stellen: 14.885

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • saisonale Gründe wie das Auslaufen befristeter Beschäftigungen und Saisonverträge nach dem Weihnachtsgeschäft
  • witterungsbedingte Winterpausen im Baugewerbe
  • zunehmend konjunkturelle Schwäche

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Überwachung der Arbeitslosenzahlen und -quote
  • Bereitstellung von offenen Stellen und Unterstützung für Arbeitgeber
  • Analyse der saisonalen und konjunkturellen Gründe für die Arbeitslosigkeit
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