SPD will Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein mit mehr Wohnungen bekämpfen
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Schleswig-Holstein: Wohnraum und Fachkräftemangel
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein will den Fachkräftemangel mit einem massiven Ausbau von bezahlbarem Wohnraum bekämpfen. Das teilte der Abgeordnete Thomas Hölck in einer Landtagsrede am Freitag mit.
Er forderte, zehn Prozent des Mietwohnungsbestandes im Land sozial zu binden, um dem Verlust von tausenden geförderten Wohnungen entgegenzuwirken.
Hölck verwies auf die angespannte Lage vor allem in touristischen Regionen wie der Lübecker Bucht, wo die Mieten seit 2015 teils um über 90 Prozent gestiegen seien. Dadurch fehlten Mitarbeitern aus Gastronomie, Einzelhandel oder Handwerk bezahlbare Wohnungen, was die Personalgewinnung für Unternehmen nahezu unmöglich mache.
Als Lösungsansatz schlug er vor, private Investitionen von Unternehmen mit Landesdarlehen zu kombinieren, um Mitarbeiterwohnungen zu schaffen.
Das Modell soll insbesondere kleinen und mittleren Betrieben helfen, Fachkräfte zu binden. In Orten wie Grömitz gebe es bereits entsprechende Initiativen, denen aber die passende Förderung fehle. ‚Sozialer Wohnungsbau wird dabei zum Wachstumsmotor unserer Wirtschaft‘, so Hölck.
Die Landesregierung müsse hier gezielter unterstützen, um die Krise auf dem Wohnungsmarkt und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft zu entschärfen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dächer (Archiv) |
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- SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein fordert zehn Prozent sozialen Wohnungsbestand
- Mieten in touristischen Regionen wie der Lübecker Bucht seit 2015 teils um über 90 Prozent gestiegen
- Vorschlag: private Investitionen mit Landesdarlehen kombinieren zur Schaffung von Mitarbeiterwohnungen
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- Betroffen: Mitarbeiter aus Gastronomie, Einzelhandel, Handwerk
- Region: Schleswig-Holstein, insbesondere touristische Regionen wie Lübecker Bucht
- Zahlen: Mieten seit 2015 um über 90 Prozent gestiegen
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- Anstieg der Mieten in touristischen Regionen seit 2015 um über 90 Prozent
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