Hanf als trockenresistente Nutzpflanze für Brandenburgs sandige Böden

30. Januar 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaft in Brandenburg: Innovative Hanfanbautechniken

() – Industrieller Faserhanf kann auch auf kargen, sandigen Böden in erfolgreich angebaut werden und dabei längere Trockenperioden überstehen. Das teilten Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und der Technischen Universität mit.

Ihre Studie zeigt, dass die Hanfsorte Santhica 27 selbst bei einem Wasserdefizit von 169 Millimetern während der Wachstumsperiode ein tiefes Wurzelsystem ausbildet, was die Nährstoffaufnahme verbessert.

Eine entscheidende Rolle spielt laut den Forschern die Pflanzdichte. Bei niedrigerer Dichte von etwa 71 Pflanzen pro Quadratmeter entwickelten sich größere Pflanzen mit dickeren Stängeln, was zu höheren Biomasse- und Fasererträgen führte.

Höhere Pflanzdichten führten dagegen bei Trockenheit zu stärkerer Ausdünnung. Die schnell wachsende Pflanze binde zudem Kohlenstoff im Boden und biete neue wirtschaftliche Perspektiven für die regionale Bioökonomie.

‚Unsere Ergebnisse zeigen, dass Hanf selbst auf kargen, sandigen Böden wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll angebaut werden kann – gerade in Zeiten zunehmender Dürreperioden‘, sagte Agne Matvejeva von der BTU. Ihr Kollege Thomas Raab ergänzte, dass die optimale Pflanzdichte neue Perspektiven für eine klimaangepasste Landwirtschaft in Brandenburg eröffne.

Die Studie wurde im ‚International Journal of Environmental Research‘ veröffentlicht.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Cannabis (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Industrieller Faserhanf kann erfolgreich auf kargen, sandigen Böden in Brandenburg angebaut werden.
  • Hanfsorte Santhica 27 entwickelt bei Wasserdefizit ein tiefes Wurzelsystem zur besseren Nährstoffaufnahme.
  • Optimale Pflanzdichte von etwa 71 Pflanzen pro Quadratmeter führt zu höheren Biomasse- und Fasererträgen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Landwirte, Bioökonomie-Interessierte in Brandenburg
  • Region: Brandenburg, Deutschland
  • Zahlen: Wasserdefizit von 169 Millimetern, 71 Pflanzen pro Quadratmeter als optimale Pflanzdichte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • erfolgreicher Anbau von Faserhanf auf kargen, sandigen Böden in Brandenburg
  • lange Trockenperioden und Wasserdefizit ausgleichbar durch tiefes Wurzelsystem
  • optimale Pflanzdichte verbessert Biomasse- und Fasererträge, bietet Perspektiven für Bioökonomie

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Förderung des Anbaus von Faserhanf auf kargen Böden
  • Unterstützung der Forschung zur optimalen Pflanzdichte
  • Entwicklung neuer Perspektiven für die regionale Bioökonomie

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