Bundesregierung will ÖPNV-Streik nicht kommentieren

2. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Streik im öffentlichen Nahverkehr in Berlin

() – Die Bundesregierung will den Streik im öffentlichen Personennahverkehr, der am Montag bundesweit für starke Einschränkungen der Mobilität sorgt, nicht kommentieren.

Tarifverhandlungen und damit auch das Mittel von Streiks würden von den Sozialpartnern geführt und seien verfassungsrechtlich vor dem Eingriff des Staates geschützt, sagte eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums am Montag in Berlin auf Anfrage der . „Es gibt die Tarifautonomie. Wir greifen da nicht ein, insofern kommentieren wir das auch nicht.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich in der Vergangenheit mehrfach dafür ausgesprochen, dass in insgesamt mehr gearbeitet werden soll. Die Gewerkschaft Verdi fordert dagegen in den aktuellen Tarifverhandlungen eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten.

Einen Zusammenhang sieht der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer allerdings nicht: „In der Diskussion, die wir führen, geht es ja darum, dass wir insgesamt dazu kommen wollen, das Arbeitsvolumen in Deutschland zu erhöhen.“ Das gelte insgesamt, sei aber völlig unabhängig davon zu sehen, dass man selbstverständlich Respekt davor habe, was Arbeitnehmer tagtäglich leisteten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Streik (Archiv)

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  • Bundesregierung kommentiert Streik im öffentlichen Personennahverkehr nicht.
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  • Gewerkschaft Verdi fordert Verkürzung der Wochenarbeitszeit in Tarifverhandlungen

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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung äußert sich nicht zum Streik
  • Tarifverhandlungen unterliegen der Tarifautonomie
  • Keine Intervention des Staates in die Tarifverhandlungen

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