CDU spricht sich für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige aus

5. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Altersbeschränkung für Social Media in Schleswig-Holstein

() – Der CDU-Landesverband fordert in einem Antrag für den CDU-Parteitag ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren.

Unterstützung kommt von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. In dem Antrag, über den die „Bild“ (Freitagsausgabe) berichtet, fordert der Landesverband: „Ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für offene Plattformen, flankiert durch verpflichtende Altersverifikation, setzt eine klare Schutzgrenze und trägt den besonderen Entwicklungsbedarfen junger Menschen Rechnung.“

Die Antragsteller begründen die strengen Regeln mit einem „wirksamen Schutz für Kinder und Jugendliche vor den Auswirkungen von Hass und Hetze, vor psychischem Druck, Mobbing oder dem Einfluss schädlicher Inhalte im Netz“. Explizit nennen die Antragsteller die Plattformen Tiktok, Instagram und Facebook. Das australische Modell könne als „Vorbild für eine ähnliche Gesetzesinitiative in dienen“. In gibt es ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann unterstützt die strenge Altersbeschränkung. Er sagte der „Bild“: „Ich bin für Social Media ab 16. Kinder haben ein Recht auf Kindheit. Wir müssen Kinder auch in der digitalen Welt vor Hass, Gewalt, Verbrechen und manipulativer Desinformation schützen. In sozialen Netzwerken sind sie Inhalten ausgeliefert, die sie nicht einordnen und verarbeiten können.“ Linnemann warnt vor „verheerenden Folgen“. Kinder, die viel im Netz unterwegs seien, „leiden zunehmend an Depressionen und Vereinsamung, die soziale Kompetenz nimmt ab. Denn wer nur noch im Netz das Sozialisieren erlernt, verlernt es in der Realität“, so der CDU-Generalsekretär.

Siehe auch:  Weniger Bauabfälle aufbereitet

Die Delegierten können auf dem CDU-Parteitag am 20. und 21. Februar über den Antrag abstimmen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • CDU-Landesverband Schleswig-Holstein fordert Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren.
  • Antrag sieht gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für offene Plattformen vor, inklusive verpflichtender Altersverifikation.
  • Carsten Linnemann unterstützt den Antrag und erwähnt psychische Risiken für Kinder durch soziale Netzwerke.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Kinder unter 16 Jahren
  • Betroffen von Hass, Mobbing und schädlichen Inhalten
  • Antrag wird am 20. und 21. Februar auf dem CDU-Parteitag abgestimmt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Hass, psychischem Druck und Mobbing
  • Schutz vor dem Einfluss schädlicher Inhalte im Netz
  • Negative Auswirkungen auf soziale Kompetenzen und psychische Gesundheit durch übermäßige Nutzung sozialer Medien

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung eines gesetzlichen Mindestalters von 16 Jahren für Social Media
  • Einführung verpflichtender Altersverifikation auf offenen Plattformen
  • Orientierung am australischen Modell für eine Gesetzesinitiative in Deutschland
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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