Sächsischer Landtag unterstützt Bewerbung für Einstein-Teleskop in der Lausitz

5. Februar 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Forschungspolitik in Sachsen: Bewerbung für Einstein-Teleskop

() – Der Sächsische Landtag hat sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Bewerbung der Lausitz als Standort für das geplante Einstein-Teleskop zu unterstützen. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus am Donnerstagabend mit.

Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD folgten damit einem Antrag der Grünen-Fraktion und stellen sich hinter das Engagement der Staatsregierung, die Region als Forschungsstandort zu stärken.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow zeigte sich dankbar für die breite parlamentarische Unterstützung. ‚Die Chance, das Einstein-Teleskop in die Lausitz zu holen, ist einmalig‘, sagte Gemkow. Es handle sich um eine Forschungsinfrastruktur von europäischer Bedeutung mit weltweiter Strahlkraft.

Der Minister verwies auf die guten Rahmenbedingungen vor Ort und die Kooperation mit Partnern wie der Region Sardinien sowie und Tschechien. Es handele sich jedoch um einen Standortwettbewerb, bei dem am Ende die beste Kosteneffizienz entscheiden solle.

Derzeit werden potenzielle Standorte, darunter die Lausitz, auf ihre Eignung geprüft.

Dabei werden seismische und geologische Bedingungen untersucht. Auch eine mögliche Realisierung an zwei europäischen Standorten in einer sogenannten Doppel-L-Geometrie wird erwogen.

Die sächsische Staatsregierung will in den kommenden Wochen und Monaten weiter für eine wissenschaftsgeleitete Entscheidung werben. Am 5. März 2026 ist zudem ein parlamentarischer Abend zum Thema in der sächsischen Landesvertretung in geplant.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sächsischer Landtag (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Sächsischer Landtag unterstützt Bewerbung der Lausitz für Einstein-Teleskop
  • Forschungsstandort soll durch Koalitionsfraktionen von CDU und SPD gestärkt werden
  • Prüfung von seismischen und geologischen Bedingungen für potenzielle Standorte läuft

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Region Lausitz, Wissenschafts- und Forschungsgemeinschaft, Partnerregionen (Sardinien, Polen, Tschechien)
  • Fristen/Zeiträume: Prüfungen der Standorte laufend, parlamentarischer Abend am 5. März 2026 in Berlin

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung des Sächsischen Landtags für die Bewerbung der Lausitz als Standort für das Einstein-Teleskop
  • Angebot guter Rahmenbedingungen und nationale sowie internationale Kooperationen
  • Wettbewerb um den Standort mit Fokus auf Kosteneffizienz und Eignung der potenziellen Standorte

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung der Lausitz als Standort für das Einstein-Teleskop durch den Sächsischen Landtag
  • Prüfung der Eignung potenzieller Standorte, einschließlich seismischer und geologischer Bedingungen
  • Werbung für eine wissenschaftsgeleitete Entscheidung in den kommenden Wochen und Monaten

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