Handwerk in Baden-Württemberg blickt verhalten auf das Jahr

6. Februar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Erwartungen im Handwerk Stuttgart

() – Das baden-württembergische Handwerk startet mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr. Während jeder fünfte Betrieb eine Verbesserung seiner Geschäftslage im ersten Quartal erwartet, rechnet mehr als ein Viertel mit einer Verschlechterung, wie der Spitzenverband Handwerk BW mitteilte.

Gut die Hälfte der Betriebe geht von einer unveränderten Situation aus.

In allen sieben Gewerbegruppen überwiegen derzeit noch die Pessimisten. Am zuversichtlichsten zeigen sich die Dienstleistungs- und Gesundheitshandwerke.

Eine spürbare Stimmungsaufhellung gibt es im Bauhauptgewerbe, wo sich der Anteil der Optimisten im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt hat. Präsident Rainer Reichhold betonte, viele Betriebe hätten sich durch ein wirtschaftlich schwieriges Umfeld gearbeitet und sehnten sich nach neuer Dynamik.

Für das Gesamtjahr 2025 rechnet das Handwerk lediglich mit einer Umsatzstagnation.

Für 2026 wird ein leichtes Plus von rund einem Prozent erwartet. Reichhold forderte die Politik auf, ihren Teil beizutragen, damit aus vorsichtigem Optimismus echte Zuversicht werde.

Entscheidend seien der Abbau von Bürokratie, faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Investitionen.

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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 20% der Betriebe erwarten Verbesserung der Geschäftslage im ersten Quartal
  • Über 25% rechnen mit Verschlechterung der Geschäftslage
  • Erwartete Umsatzstagnation für 2025, leichtes Plus von 1% für 2026

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Handwerk in Baden-Württemberg
  • 20% der Betriebe erwarten Verbesserung, über 25% rechnen mit Verschlechterung
  • Umsatzstagnation für 2025, leichtes Plus von rund 1% für 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Gemischte Erwartungen im Handwerk: 20% Verbesserungen, über 25% Verschlechterungen.
  • Pessimismus in allen Gewerbegruppen, aber Optimismus im Bauhauptgewerbe.
  • Forderung nach weniger Bürokratie und fairen Wettbewerbsbedingungen für mehr Zuversicht.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Abbau von Bürokratie
  • Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen
  • Sicherstellung verlässlicher Investitionen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH