Studie sieht Milliarden-Mehrertrag für Sachsen durch Vermögensteuer

6. Februar 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Perspektiven: Vermögensteuer in Sachsen

() – Eine Vermögensteuer könnte dem Freistaat jährlich rund 4,4 Milliarden Euro zusätzlich bringen. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben, deren Ergebnisse am Freitag in vorgestellt wurden.

Die Linke in Sachsen verwies auf die Studie, um ihr Steuerkonzept zu untermauern.

Der sächsische Landesvorsitzende der Linken, Marco Böhme, teilte mit, die Studie zeige, dass das Geld da sei. Statt Kürzungen im Sozialstaat vorzunehmen, solle man sich an eine gerechte Steuerreform wagen.

Die Vermögensteuer helfe, die Kluft zwischen sehr Reichen und dem Rest der Bevölkerung zu schließen, und könne wichtige Bereiche wie Bildung und bezahlbares Wohnen finanzieren.

Die Landesvorsitzende Anja Eichhorn kritisierte, dass in Einkommen sehr hoch, Vermögen aber kaum besteuert würden. Sören Pellmann, sächsischer Bundestagsabgeordneter der Linken, verwies auf die extreme Vermögensungleichheit.

Das reichste Prozent der Bevölkerung verfüge über knapp 40 Prozent des Gesamtvermögens.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Vermögensteuer könnte Sachsen jährlich 4,4 Milliarden Euro zusätzlich bringen.
  • Linke fordert gerechte Steuerreform statt Kürzungen im Sozialstaat.
  • Extrem hohe Vermögensungleichheit: reichstes Prozent besitzt fast 40% des Gesamtvermögens.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft den Freistaat Sachsen
  • jährliche Einnahmen von rund 4,4 Milliarden Euro möglich
  • Zielgruppe: sehr Reiche, 1% der Bevölkerung mit 40% des Gesamtvermögens

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Studie des DIW zeigt Potenzial von 4,4 Milliarden Euro jährlich durch Vermögensteuer
  • Linke in Sachsen fordert gerechte Steuerreform statt Sozialkürzungen
  • Extreme Vermögensungleichheit betroffen, reichstes Prozent hält 40% des Gesamtvermögens

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung einer Vermögensteuer in Sachsen
  • Förderung einer gerechten Steuerreform
  • Nutzung der Steuermehreinnahmen zur Finanzierung von Bildung und Wohnraum
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH