Reiche klagt erneut über geringe Arbeitsstunden in Deutschland

8. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Herausforderungen in Deutschland

() – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bekräftigt, dass die Anzahl der Arbeitsstunden der Beschäftigten in zu gering sei.

„Wir verlieren, weil das gesamte Arbeitsvolumen über das Jahr geringer ist als in anderen OECD-Staaten“, sagte Reiche der „Bild am Sonntag“. Es liege nicht daran, dass deutsche Beschäftigte pro Stunde nicht produktiv seien oder die Deutschen pro Stunde nicht genug arbeiteten: „Die Gesamtzahl der Stunden ist zu gering und damit verschenken wir eine Möglichkeit, zu Wachstum zu kommen.“

Reiche forderte, das Arbeitsvolumen abseits der Teilzeit-Debatte auch anderweitig zu heben: „Das heißt, auch nach der Altersgrenze länger zu arbeiten, die Wochenarbeitsstundenzahl zu flexibilisieren und vor allem dafür zu sorgen, dass nicht Mehrarbeit wegbesteuert wird.“ Momentan sei Mehrarbeit steuerlich häufig unattraktiv: „Damit vergeben wir erneut Chancen.“ Im Hinblick auf generelle Reformen zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands forderte Reiche: „Wir brauchen in diesem Jahr einen größeren Aufschlag, um Wachstum zu gewinnen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche (Archiv)

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  • Anzahl der Arbeitsstunden in Deutschland zu gering im Vergleich zu OECD-Staaten
  • Forderung nach Erhöhung des Arbeitsvolumens durch längeres Arbeiten nach Altersgrenze
  • Flexibilisierung der Wochenarbeitsstundenzahl und steuerliche Attraktivität von Mehrarbeit anstreben

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  • Beschäftigte in Deutschland betroffen
  • Geringe Anzahl an Arbeitsstunden im Vergleich zu anderen OECD-Staaten
  • Forderung nach Reformen in diesem Jahr zur Steigerung des Arbeitsvolumens

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  • Zu geringe Anzahl der Arbeitsstunden im Vergleich zu anderen OECD-Staaten
  • Notwendigkeit, Altersgrenzen zu flexibilisieren und länger zu arbeiten
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Erhöhung der Arbeitsstunden über die Altersgrenze hinaus fördern
  • Flexibilisierung der Wochenarbeitsstundenzahl
  • Steuerliche Entlastung von Mehrarbeit erwägen

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