SPD erwartet US-Diskreditierungen auf Münchner Sicherheitskonferenz

10. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheitspolitik und internationale Kooperation in München

() – Die SPD-Bundestagsfraktion stellt sich auf Provokationen der US-Regierung während der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) an diesem Wochenende ein.

„Wir haben vergangenes Jahr erlebt, dass US-Spitzenpolitiker die Münchner Bühne genutzt haben, um und Europa direkt vor der eigenen Haustür zu diskreditieren“, sagte der außenpolitische Fraktionssprecher Adis Ahmetovic dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Auch jetzt müssen wir darauf vorbereitet sein – ruhig, geschlossen und selbstbewusst. Unsere Demokratien brauchen keine Belehrungen, sondern Respekt unter Partnern.“

Von der Konferenz müsse ein klares Signal der Stärke und Verantwortung Europas ausgehen. Neben europäischem Selbstbewusstsein gehe es auch um Zusammenarbeit mit den globalen Mittelmächten wie und sowie mit dem Globalen Süden, sagte Ahmetovic. „Die Mehrheit der Staaten will eine internationale Ordnung auf Basis von Regeln und Recht – nicht Egomanie.“ Machtführer wie US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin stünden mit ihrem Stil alleine. „Das sollte am Wochenende noch einmal verdeutlicht werden.“

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt mahnte Gelassenheit an. Wie sehr die USA auf Europa angewiesen seien, habe die schnelle Reaktion Washingtons auf die Zollankündigungen Brüssels im Grönland-Streit gezeigt. „Ich bestreite deshalb, dass die USA und Europa grundlegend unterschiedliche Interessen haben. Wir sollten daher auf manchmal ungewöhnliche Töne aus Washington gelassener reagieren.“ Bundesregierung und Bundestag würden in München die Gelegenheit für einen vertieften Dialog mit den USA nutzen. „Kritische Töne können dazugehören.“ Sie änderten aber nichts am engen Band zwischen den USA und Europa.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Münchner Sicherheitskonferenz (Archiv)

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  • SPD-Bundestagsfraktion erwartet Provokationen der US-Regierung bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
  • Signal der Stärke und Verantwortung Europas soll gesendet werden; Zusammenarbeit mit Kanada, Australien und dem Globalen Süden betont.
  • CDU-Außenpolitiker fordert Gelassenheit gegenüber US-Positionen; betont, dass USA und Europa gemeinsame Interessen haben.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • SPD-Bundestagsfraktion, außenpolitischer Fraktionssprecher Adis Ahmetovic, CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt
  • Europa, globale Mittelmächte (Kanada, Australien), Globaler Süden
  • Münchner Sicherheitskonferenz, Wochenende, Bezug auf vergangenes Jahr

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  • US-Regierung nutzt Münchner Sicherheitskonferenz zur Diskreditierung Deutschlands und Europas
  • Forderung nach europäischem Selbstbewusstsein und Zusammenarbeit mit globalen Partnern
  • Notwendigkeit, eine internationale Ordnung auf Regeln und Recht zu etablieren

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