Sachsen-Anhalt sammelte 2024 über 450 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Kopf

18. November 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Abfallwirtschaft in Sachsen-Anhalt 2022

Halle () – In sind im vergangenen Jahr 979.527 Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt worden, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte.

Das entspricht einem Pro-Kopf-Aufkommen von 457,7 Kilogramm und liegt damit leicht über dem Wert des Vorjahres (445,3 kg). Die Abfallmengen variieren dabei stark zwischen den Regionen – von 364,0 Kilogramm im Landkreis bis zu 581,7 Kilogramm im Landkreis Jerichower Land.

Mit 43,5 Prozent stellte der Haus- und Sperrmüll den größten Anteil der Abfälle dar, gefolgt von Wertstoffen mit 29,5 Prozent und organischen Abfällen mit 26,7 Prozent.

Von den eingesammelten Haushaltsabfällen wurden nahezu vollständig (99,95 Prozent) einer Verwertung zugeführt. Die Berechnungen basieren auf den durchschnittlichen Einwohnerzahlen des Jahres 2024.

Zu den Wertstoffen zählten insbesondere Papier und Pappe mit 115.045 Tonnen sowie gemischte Verpackungen einschließlich Leichtverpackungen mit 96.555 Tonnen.

Die organischen Abfälle umfassten sowohl Bioabfälle aus den Biotonnen als auch biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle. Elektroaltgeräte wurden in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Müllabfuhr (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 979.527 Tonnen Haushaltsabfälle wurden 2022 in Sachsen-Anhalt eingesammelt.
  • Pro-Kopf-Aufkommen erhöhte sich auf 457,7 Kilogramm.
  • Haus- und Sperrmüll stellte mit 43,5 Prozent den größten Anteil der Abfälle dar.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Haushalte in Sachsen-Anhalt
  • Pro-Kopf-Aufkommen 457,7 kg, 979.527 Tonnen Gesamtabfall
  • stark variierende Mengen: 364,0 kg (Wittenberg) bis 581,7 kg (Jerichower Land)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Haushaltsabfälle von 445,3 kg auf 457,7 kg pro Kopf im Vergleich zum Vorjahr
  • Starke regionale Unterschiede in der Abfallmenge, von 364,0 kg bis 581,7 kg
  • Hoher Verwertungsgrad der Abfälle (99,95 Prozent)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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