Hagel will Minijobgrenze auf 1.000 Euro erhöhen

10. Februar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik in Baden-Württemberg: Minijobs im Fokus

() – Der Spitzenkandidat der CDU in , Manuel Hagel, schlägt vor, die Verdienstgrenze für Minijobs auf 1.000 Euro zu erhöhen. „Minijobs und Teilzeitmodelle sind gelebte wirtschaftspolitische Vernunft“, sagte Hagel dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

„Mit mir können Sie zum Beispiel gerne über eine Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro sprechen.“ Minijobs seien wichtig für Familien und Menschen mit geringem Einkommen.

Die Verdienstgrenze bei Minijobs orientiert sich am Mindestlohn und liegt derzeit bei 603 Euro.

Viele Unternehmer wünschen sich eine höhere oder flexiblere Grenze, um Minijobber mehr einsetzen zu können, wenn viel zu tun ist. Für Arbeitgeber können Minijobs neben der Flexibilität auch deshalb günstig sein, weil sie für ihre Minijobber nur pauschale und somit oft niedrigere Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen müssen.

Gewerkschaften wie der DGB kritisieren Minijobs unter anderem aus diesem Grund und fordern, dass sie vom ersten Euro an sozialversicherungpflichtig sein sollten.

Sie kritisieren zudem, dass Minijobs oft kein Sprungbrett in die Festanstellung seien. Dafür waren sie ursprünglich mal gedacht.

Auch in der CDU selbst wird über Minijobs gestritten.

Der Arbeitnehmerflügel CDA kritisiert in einem Antrag für den CDU-Bundesparteitag Mitte Februar, Minijobs seien zu einer „Parallelwelt der Arbeit“ geworden: „Kaum Sozialbeiträge, kaum Ansprüche, keine Absicherung in Krisenzeiten.“ Der CDA fordert, Minijobs schrittweise in „reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“ zu überführen.

Siehe auch:  Stallbrand in Ehingen verursacht hohen Sachschaden

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Manuel Hagel schlägt Erhöhung der Verdienstgrenze für Minijobs auf 1.000 Euro vor.
  • Aktuelle Grenze liegt bei 603 Euro, orientiert sich am Mindestlohn.
  • DGB fordert Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro für Minijobs.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Menschen mit geringem Einkommen, Familien
  • Region: Baden-Württemberg
  • Zeitraum: Antrag für den CDU-Bundesparteitag Mitte Februar

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdienstgrenze für Minijobs soll auf 1.000 Euro erhöht werden
  • Wirtschaftliche Flexibilität für Unternehmer und soziale Unterstützung für Familien und Geringverdiener
  • Gewerkschaften kritisieren fehlende Sozialabsicherung und den Status quo der Minijobs

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs auf 1.000 Euro vorschlagen.
  • Minijobs als wichtige Beschäftigungsform für Familien und Menschen mit geringem Einkommen anerkennen.
  • Diskussion im Partei über die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fördern.

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