DIHK pocht auf Maßnahmen für höhere Wettbewerbsfähigkeit der EU

11. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Herausforderungen für Europas Wettbewerbsfähigkeit in Berlin

() – Vor dem EU-Sondergipfel zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit hat der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, eindringlich vor dem weiteren Verlust von Marktanteilen und Einfluss Europas in der Welt gewarnt. „Der globale Wettlauf um Investitionen und Innovationen nimmt Fahrt auf, doch Europa wird zunehmend abgehängt“, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Überbordende Bürokratie, hohe Energiepreise und ein weiterhin fragmentierter Binnenmarkt bremsen Unternehmen aus und kosten Wettbewerbsfähigkeit.“

Die EU-Kommission habe mit dem „Wettbewerbsfähigkeitskompass“ zwar die richtigen Fragen gestellt, doch überzeugende Antworten und der versprochene Politikwechsel blieben aus, kritisierte Adrian. „Die Betriebe warten weiterhin vergeblich auf spürbare Entlastungen. Worte allein reichen nicht, entscheidend ist, was im Unternehmensalltag ankommt“, sagte er. „Jetzt sind die Staats- und Regierungschefs gefordert, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umfassend zu verbessern: weniger Bürokratie, niedrigere Energie- und Arbeitskosten, wettbewerbsfähigere Steuersysteme, ein vereinheitlichter Binnenmarkt, ein zukunftsgerichtetes EU-Budget und mehr Raum für Innovationen.“

Gerade angesichts globaler Umbrüche müsse Europa wieder ein attraktiver Standort für Investoren werden. „Zusätzliche Regulierung oder protektionistische Reflexe wären dagegen das falsche Signal“, warnte er. „Es braucht eine Politik, die Wachstum und unternehmerische Freiheit wieder in den Mittelpunkt stellt. Resilienz wird vor allem gestärkt, indem Unternehmen bessere Möglichkeiten zur Diversifizierung ihrer Absatz- und Beschaffungsmärkte erhalten. Dafür müssen die EU und die Bundesregierung sich noch intensiver für verlässliche Partnerschaften und Handelsabkommen einsetzen“, sagte der DIHK-Chef.

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Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen an diesem Donnerstag zu einem informellen Gipfel zusammen, auf der Agenda steht die Steigerung von Europas Wettbewerbsfähigkeit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haus der Deutschen Wirtschaft (Archiv)

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  • Peter Adrian warnt vor dem Verlust von Marktanteilen und Einfluss Europas.
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft: Unternehmen in Europa
  • Zielgruppen: Staats- und Regierungschefs der EU, DIHK-Mitglieder
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  • Anliegen: Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere weniger Bürokratie und niedrigere Kosten

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