SPD kritisiert Ausbildungslage in Nordrhein-Westfalen

11. Februar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Ausbildung und Fachkräftemangel in Nordrhein-Westfalen

() – Die SPD-Landtagsfraktion in hat die Landesregierung aufgefordert, mehr gegen den Rückgang von Ausbildungsplätzen zu tun. Die arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Lena Teschlade, sagte am Mittwoch, der aktuelle Ausbildungsreport des DGB NRW zeige, dass im Land zu viele junge Menschen ohne Berufsabschluss blieben.

Mehr als jeder fünfte Mensch zwischen 20 und 34 Jahren sei dauerhaft ohne Abschluss, was das zweitschlechteste Ergebnis aller Bundesländer darstelle.

Zwar seien sieben von zehn Auszubildenden mit ihrer Lehre zufrieden, doch strukturelle Probleme bestünden fort, so Teschlade.

Ein Drittel der Azubis leiste regelmäßig Überstunden, in einigen Berufen seien es bis zu 58 Prozent. Zudem müssten 15 Prozent regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten wie Kaffeekochen oder Putzdienste verrichten, was wertvolle Lernzeit koste.

Die SPD-Sprecherin forderte bessere Rahmenbedingungen und kritisierte Sparmaßnahmen der schwarz-grünen Landesregierung im Übergangssystem.

Programme wie „Kein Abschluss ohne Anschluss“ müssten gestärkt werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und mehr Betriebe zur Übernahme von Ausbildungsverantwortung zu bewegen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lena Teschlade (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Landtagsfraktion fordert mehr Maßnahmen gegen Rückgang von Ausbildungsplätzen in NRW
  • Mehr als 20% der 20- bis 34-Jährigen sind ohne Berufsabschluss
  • 15% der Azubis müssen regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten verrichten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren in Nordrhein-Westfalen
  • Mehr als 20% dauerhaft ohne Berufsabschluss; zweitschlechtestes Ergebnis in Deutschland
  • Forderung nach qualitativen Verbesserungen und Stärkung von Programmen wie "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang von Ausbildungsplätzen in Nordrhein-Westfalen
  • Hohe Zahl von Jugendlichen ohne Berufsabschluss (über 20%)
  • Strukturelle Probleme wie Überstunden und ausbildungsfremde Tätigkeiten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • SPD-Landtagsfraktion fordert Landesregierung auf, mehr gegen Rückgang von Ausbildungsplätzen zu unternehmen.
  • Programme wie "Kein Abschluss ohne Anschluss" sollen gestärkt werden.
  • Bessere Rahmenbedingungen für Auszubildende und kritisierte Sparmaßnahmen im Übergangssystem.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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