Rheinland-Pfalz kündigt Sicherheitspaket für Zugpersonal nach tödlichem Angriff an
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Sicherheit im Bahnverkehr Rheinland-Pfalz
Mainz () – Die rheinland-pfälzische Landesregierung will die Sicherheit von Zugbegleitern mit einem Maßnahmenpaket erhöhen. Mobilitätsministerin Katrin Eder (Grüne) hat nach einem Runden Tisch mit Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen angekündigt, zusätzliches Sicherheitspersonal in Zügen einzusetzen und den Gebrauch von Bodycams auszuweiten.
„Die Sicherheit von Zugbegleitern sowie der Fahrgäste hat für das Land Rheinland-Pfalz höchste Priorität“, teilte Eder am Mittwoch mit.
Konkret sollen Doppelbesetzungen des Personals insbesondere auf Linien und zu Zeiten erfolgen, an denen es häufiger zu Konflikten kommt. Parallel dazu sollen mehr Bodycams zum Einsatz kommen, die nach bisherigen Testläufen deeskalierend wirken und als Beweismittel dienen können.
Für beide Maßnahmen sind laut Ministerium Mittel in einem einstelligen Millionenbetrag vorgesehen.
Hintergrund der Initiative ist die angespannte Sicherheitslage im Bahnverkehr, insbesondere nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz. Eder betonte zudem die Rolle des Bundes und unterstützt das Anliegen der Länder, die Regionalisierungsmittel zu erhöhen.
Sie erhofft sich weitere Maßnahmen von einem für Freitag angekündigten Sicherheits-Gipfel der Deutschen Bahn.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ICE (Archiv) |
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