Vereinten Nationen "zutiefst alarmiert" über Angriffe im Sudan

12. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Humanitäre Krise im Sudan eskaliert

New York () – Die Vereinten Nationen haben sich „zutiefst alarmiert“ über die eskalierenden Angriffe im gezeigt. Luftangriffe würden Zivilisten in große Gefahr bringen und die humanitäre und öffentliche Infrastruktur direkt treffen, teilte Stephane Dujarric, Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, mit.

Am Mittwochmorgen habe ein Drohnenangriff eine Moschee in der Stadt Al-Rahad im Bundesstaat Nord-Kordofan getroffen, erklärte er unter Berufung auf Informationen der Ärztevereinigung Sudan Doctors Network. Dabei sollen zwei Kinder getötet und 13 weitere verletzt worden. In der Nacht zuvor habe zudem ein Drohnenangriff eine Grundschule in der Stadt Dilling im Bundesstaat Süd-Kordofan getroffen. Raketen hätten darüber hinaus ein Lagerhaus des Welternährungsprogramms in Kadugli, der Hauptstadt des Bundesstaates Süd-Kordofan, beschädigt.

„Das gefährdet Zivilisten, darunter auch humanitäre Helfer“, kritisierte Dujarric. Zivilisten und zivile Infrastruktur, darunter „Schulen, Gotteshäuser und humanitäre Einrichtungen“ müssten im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht geschützt werden. „Alle Parteien müssen einen schnellen, sicheren, ungehinderten und dauerhaften Zugang für humanitäre Hilfe gewährleisten, damit lebensrettende Hilfe die Menschen in Not im gesamten Sudan erreichen kann.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vereinte Nationen (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • UN zeigt sich alarmiert über Eskalation der Angriffe im Sudan
  • Drohnenangriff auf Moschee in Al-Rahad tötet zwei Kinder, verletzt 13
  • Angriffe gefährden Zivilisten und humanitäre Infrastruktur, Schutz erforderlich

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zivilbevölkerung im Sudan betroffen
  • Angriffe in den Bundesstaaten Nord-Kordofan und Süd-Kordofan
  • Zwei Kinder getötet, 13 verletzt; humanitäre Helfer gefährdet

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  • Eskalierende Luftangriffe im Sudan gefährden Zivilisten und humanitäre Infrastruktur.
  • Konkrete Angriffe auf Moschee und Schule, die Zivilisten verletzten und töteten.
  • Notwendigkeit eines ungehinderten Zugangs für humanitäre Hilfe im Einklang mit humanitärem Völkerrecht.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • UN fordert Schutz von Zivilisten und ziviler Infrastruktur gemäß humanitärem Völkerrecht
  • Alle Parteien sollen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe gewährleisten
  • Kritik an den Luftangriffen auf Schulen und Gotteshäuser

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