CSU-Landesgruppenchef zweifelt an Parität im Wahlrecht

12. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Diskussion zur Wahlrechtsreform in Berlin

() – CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat Forderungen aus der SPD, über eine Reform des Wahlrechts Geschlechterparität im Bundestag herzustellen, eine Absage erteilt. „Ich bezweifle, dass Parität verfassungsrechtlich realisierbar ist“, sagte Hoffmann den Zeitungen der Mediengruppe . Selbst wenn man das ins Grundgesetz schreiben würde, stelle sie einen zu hohen Eingriff in die Organisationsfreiheit der Parteien und in die Wahlfreiheit der Bürger dar.

Hoffmann ist Mitglied der Wahlrechtskommission der Koalition. Er sieht auch keine Mehrheit für eine Grundgesetzänderung, da dafür Stimmen von AfD und Linken nötig wären. Der CSU-Politiker fordert die SPD auf, bei den bisherigen Vorhaben zu bleiben. „Wir sollten uns auf das konzentrieren, was wir den Menschen versprochen haben und was im Koalitionsvertrag vereinbart ist: Wir wollen das verkorkste Ampel-Wahlrecht abschaffen. Kandidaten, die in ihrem Wahlkreis gewonnen haben, müssen auch sicher in den Bundestag einziehen. Alles andere ist für den Wähler nicht nachvollziehbar.“

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Johannes Fechner, bekräftigte den Wunsch der SPD. „Uns als SPD ist wichtig, dass es mehr Frauen im Bundestag gibt, jeder Wahlkreis vertreten ist und der Bundestag nicht größer werden sollte“, sagte Fechner (SPD), der auch Mitglied der Wahlrechtskommission ist, der Mediengruppe Bayern.

Siehe auch:  Opferanwältin will Antworten auf offene Fragen zur NSU-Terrorserie
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundestagssitzung (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • CSU lehnt SPD-Forderungen nach Geschlechterparität im Bundestag ab
  • Hoffmann sieht keine Mehrheit für Grundgesetzänderung
  • SPD drängt auf mehr weibliche Vertretung und kleinere Bundestagsgröße

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Bundestagsabgeordnete, Parteien
  • Regionen: Deutschland
  • Zahlen/Fristen/Zeiträume: Keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zweifel an der verfassungsrechtlichen Umsetzbarkeit von Geschlechterparität
  • Mangelnde Mehrheit für eine Grundgesetzänderung
  • Fokus auf bereits vereinbarte Wahlrechtsreformen im Koalitionsvertrag

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • CSU lehnt Forderung nach Geschlechterparität im Bundestag ab
  • Keine Mehrheit für Grundgesetzänderung erwartet
  • SPD fordert mehr Frauen im Bundestag und keine Vergrößerung des Bundestags

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