Hannover zertifiziert neue Antidiskriminierungs-Teams für Schulen und Hochschulen
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Initiativen gegen Diskriminierung in Hannover
Hannover () – Die Stadt Hannover hat mehr als 30 junge Menschen als Antidiskriminierungs-Beauftragte für Bildungseinrichtungen zertifiziert. Das teilte das Büro von Oberbürgermeister Belit Onay mit.
Die sogenannten A-Teams sollen nach mehreren Schulungen im Herbst als Ansprechpartner für Betroffene von Diskriminierung an ihren Schulen und Hochschulen wirken.
Onay, der Schirmherr des Projekts ist, betonte bei der Zertifikatsübergabe die gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Diskriminierungen abzubauen. „Die A-Teams leisten einen großen Beitrag, um an Schulen und Hochschulen eine Kultur zu etablieren, bei der Menschen über Diskriminierungserfahrungen sprechen und Betroffene wissen, wem sie sich anvertrauen können“, sagte der Oberbürgermeister.
Er dankte den Teilnehmern für ihre Bereitschaft, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und als Vorbilder zu wirken.
Das Projekt startete 2020 und wird seit 2023 von der städtischen Antidiskriminierungsstelle koordiniert. Aktuell nehmen 18 Bildungseinrichtungen teil.
Geschulte Schüler und Studenten sollen als Multiplikatoren ihr Wissen weitergeben und so zu mehr Sensibilität für Diskriminierungsthemen beitragen. Sie werden vor Ort durch Koordinatoren wie Lehrer oder Sozialarbeiter begleitet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
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- Zielgruppen: Schulen und Hochschulen in Hannover
- Zahlen/Zeiträume: über 30 Zertifizierte, Projektstart 2020, Koordination seit 2023, 18 aktive Bildungseinrichtungen
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- Zertifizierung von über 30 jungen Menschen als Antidiskriminierungs-Beauftragte
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- Zertifizierung von über 30 Antidiskriminierungs-Beauftragten für Bildungseinrichtungen
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