Landkreistag will Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger

14. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Diskussion über Arbeitspflicht in Berlin

() – Im Streit um die Beschäftigung von Bürgergeld-Empfängern zeigt sich der Deutsche Landkreistag (DLT) offen für eine Arbeitspflicht. In der „Bild“ (Samstagsausgabe) widersprach DLT-Präsident Achim Brötel zugleich der Einschätzung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), eine solche Arbeitspflicht sei „zu teuer“ und „zu bürokratisch“.

Brötel sagte: „Arbeitsgelegenheiten sind ein seit Jahren etabliertes Instrument. Die Landkreise und Städte können es für Asylbewerber bereits heute nutzen.“ Solche Tätigkeiten nähmen „spürbar zu“, gerade in werde das Instrument „in vielen Landkreisen gut genutzt“. Brötel betonte: „Solche Tätigkeiten stabilisieren die Beschäftigungsfähigkeit, geben Struktur im Alltag und können sogar den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ebnen. Das ist sinnvoll und notwendig.“

Zugleich forderte er: „Wir brauchen außerdem generell Möglichkeiten, Beschäftigung nicht nur zu fördern, sondern auch einzufordern.“ Mit Blick auf das Bürgergeld sagte Brötel: „Wenn der Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht gelingt, müssen Arbeitsgelegenheiten vor Ort breiter einsetzbar werden.“ Der „heutige Dreiklang aus Zusätzlichkeit, öffentlichem Interesse und Wettbewerbsneutralität“ mache Arbeitsgelegenheiten im Bürgergeld-System „seit langem unnötig schwerfällig“. „Genau diesen Schritt braucht es jetzt auch beim Bürgergeld. Diese Leerstelle muss geschlossen werden.“

Siehe auch:  Wetterbericht für Thüringen (06.02.2026)
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Agentur für Arbeit (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • DLT zeigt sich offen für eine Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger.
  • Brötel widerspricht der Einschätzung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas über Kosten und Bürokratie von Arbeitspflichten.
  • Arbeitsgelegenheiten sollen breiter einsetzbar werden, um Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bürgergeld-Empfänger betroffen
  • Stark in Thüringen und anderen Landkreisen
  • Forderung nach breiterer Einsetzbarkeit von Arbeitsgelegenheiten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Offene Haltung des Deutschen Landkreistages für eine Arbeitspflicht bei Bürgergeld-Empfängern
  • Argumentation für Arbeitsgelegenheiten als stabiles Instrument zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit
  • Notwendigkeit, Beschäftigung nicht nur zu fördern, sondern auch einzufordern

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  • DLT zeigt sich offen für eine Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger.
  • Forderung nach breiter einsetzbaren Arbeitsgelegenheiten vor Ort.
  • Notwendigkeit, den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

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