Tarifeinigung für Landesbeschäftigte bringt 5,8 Prozent mehr Lohn

14. Februar 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst Niedersachsen

() – Die Gewerkschaft ver.di hat für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder eine Tarifeinigung erzielt. Nach intensiven Warnstreiks auch in und wurde in der Nacht zu Samstag ein Abschluss gefunden, wie die stellvertretende Landesbezirksleiterin Stefanie Reich mitteilte. ‚Der Druck der letzten Warnstreiks hat gewirkt‘, sagte sie.

Die Vereinbarung sieht eine erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent ab dem 1. April vor, mindestens jedoch 100 Euro.

Weitere Erhöhungen um 2,0 Prozent folgen ab dem 1. März 2027 und um 1,0 Prozent ab dem 1. Januar 2028. Die Entgelte für Nachwuchskräfte steigen in drei Schritten um insgesamt 150 Euro. Zudem werden Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit erhöht.

Für die rund 300.000 studentischen Beschäftigten an Hochschulen werden die Mindeststundenentgelte auf 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026 und ein Jahr später auf 15,90 Euro angehoben.

Einen Tarifvertrag für diese Gruppe lehnten die Ländervertreter jedoch ab. Der ausgehandelte Abschluss muss nun in einer Mitgliederbefragung bewertet werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verdi (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Tarifeinigung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder erzielt
  • Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent ab 1. April, mindestens 100 Euro
  • Mindeststundenentgelte für studentische Beschäftigte steigen auf 15,20 Euro ab Sommersemester 2026 und 15,90 Euro ab Sommersemester 2027

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder
  • Gehaltserhöhung von 2,8 % ab 1. April, 2 % ab 1. März 2027, 1 % ab 1. Januar 2028
  • Rund 300.000 studentische Beschäftigte an Hochschulen, Mindeststundenentgelt 15,20 Euro ab Sommersemester 2026, 15,90 Euro ab Sommersemester 2027

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Druck durch Warnstreiks der Beschäftigten
  • Tarifeinigung als Ergebnis intensiver Verhandlungen
  • Gehaltserhöhungen und Zulagenanpassungen zur Attraktivitätssteigerung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Tarifeinigung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder erzielt
  • Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent ab 1. April, mindestens 100 Euro
  • Mitgliederbefragung zur Bewertung des Tarifabschlusses anberaumt

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