Mihalic fordert Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: AfD und Verfassungsschutz in Niedersachsen
Berlin () – Nach Hochstufung der AfD in Niedersachsen durch den Verfassungsschutz wegen Rechtsextremismus fordert Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic von Bund und Ländern die gemeinsame Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens.
„Mit der Einstufung des AfD-Landesverbandes als Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung wird deutlich, dass rechtsextreme Bestrebungen keineswegs auf einzelne Regionen beschränkt sind“, sagte die Bundestagsabgeordnete der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Auch westdeutsche Landesverbände verfolgen eine Agenda, die mit den Grundwerten unserer Verfassung nicht vereinbar ist.“
Mihalic fügte hinzu: „Wir werben weiter dafür eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten, die das Material der Verfassungsschutzämter aus Bund und Ländern zusammenträgt und mit Blick auf ein Parteiverbotsverfahren prüft. Die AfD legt ihre rechtsextreme Agenda offen, wir dürfen nicht länger tatenlos zuschauen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Irene Mihalic (Archiv) |
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- Grüne fordern gemeinsame Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens nach Hochstufung als Beobachtungsobjekt durch Verfassungsschutz.
- Rechtsextreme Bestrebungen der AfD sind nicht auf bestimmte Regionen beschränkt.
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- Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic fordert Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens
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- Anzeichen, dass rechtsextreme Bestrebungen landesweit verbreitet sind
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens durch Bund und Länder
- Einrichten einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Auswertung von Verfassungsschutzmaterial
- Zusammenstellung von Informationen zu rechtsextremen Bestrebungen der AfD
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