Dax legt deutlich zu – Rückschlag für Chemie-Aktien

18. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax und Marktbewegungen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt baute der Dax seine Zugewinne weiter aus.

„Die Marktteilnehmer werden zur Wochenmitte mit einer Vielzahl an Handelsimpulsen konfrontiert“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „So drücken enttäuschende Quartalszahlen des niederländischen Chemiekonzerns IMCD den gesamten europäischen Chemiesektor ins Minus. Im Dax leiden insbesondere die Aktien von BASF und Brenntag unter diesem Einfluss. Wesentlich positiver wurden die Quartalszahlen von dem US-Technologieunternehmen Analog Devices aufgenommen, die für Kursgewinne bei den europäischen Konkurrenten Infineon und STMicroelectronics sorgen.“

Lipkow erklärte, das Bild sei durch die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Daten zum Immobilienmarkt in den USA abgerundet worden. „Beide Zahlen kamen besser als erwartet rein und nahmen damit wieder etwas Zinssenkungsfantasie aus dem Markt. Insgesamt entwickelt sich die konjunkturelle Situation in den USA derzeit nicht eindeutig und bleibt damit vorerst unsicher“, so der Analyst.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall, Materials und Siemens an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Brenntag und Bayer.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 31 Euro und damit fünf Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Siehe auch:  Helsing drängt auf "rein europäische" Verteidigung der Ostflanke

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 69,50 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1812 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8466 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax legt um 1,1 Prozent auf 25.278 Punkte zu.
  • BASF und Brenntag leiden unter negativen Quartalszahlen von IMCD.
  • Gaspreis steigt um 5 Prozent auf 31 Euro pro MWh.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Dax, BASF, Brenntag, Infineon, STMicroelectronics, Rheinmetall, Heidelberg Materials, Siemens, Bayer
  • Stärke: Dax +1,1%, Gaspreis +5%, Ölpreis +3,1%
  • Zeitrahmen: Mittwoch, Quartalszahlen, kurzfristige Entwicklungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg des Dax um 1,1 Prozent durch positive Handelsimpulse.
  • Enttäuschende Quartalszahlen von IMCD belasten den Chemiesektor und Aktien von BASF und Brenntag.
  • Besser als erwartete Daten aus den USA bezüglich Auftragseingängen und Immobilienmarkt.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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