BSW kritisiert Wohnungsbaubilanz in Brandenburg

19. Februar 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnungsbaupolitik in Brandenburg im Fokus

() – Die Landesvorsitzende des BSW , Friederike Benda, hat die aktuelle Wohnungsbaubilanz des Landes kritisiert. Sie sagte am Donnerstag, dass trotz einer Rekordsumme von 250 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau im vergangenen Jahr weniger Wohnungen entstanden seien als im Vorjahr.

Benda führte dies auf explodierte Baukosten infolge der Energie- und Sanktionspolitik zurück.

Hohe Bodenpreise und renditegetriebene Modelle verhinderten zusätzlich, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werde. Wer den Wohnungsmarkt weitgehend privaten Investoren überlasse, dürfe sich über unzureichende Ergebnisse nicht wundern, so die Politikerin.

Benda forderte eine öffentliche Wohnungsbauoffensive, bei der das Land selbst stärker als Bauherr über kommunale und landeseigene Gesellschaften auftreten müsse.

Wenn in den nächsten 20 Jahren die Hälfte der Sozialwohnungen aus der Bindung falle und nicht genug neu gebaut werde, steuere man sehenden Auges in eine Verschärfung der Wohnungsnot.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friederike Benda (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kritik an der Wohnungsbaubilanz in Brandenburg, trotz 250 Millionen Euro für sozialen Wohnungsbau weniger Wohnungen als im Vorjahr.
  • Explodierte Baukosten und hohe Bodenpreise als Ursachen genannt.
  • Forderung nach einer öffentlichen Wohnungsbauoffensive durch das Land.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Wohnungssuchende, insbesondere im sozialen Wohnungsbau
  • Region: Brandenburg, Deutschland
  • Zeitraum: Nächste 20 Jahre (Rückgang der Sozialwohnungen)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • explodierte Baukosten durch Energie- und Sanktionspolitik
  • hohe Bodenpreise
  • renditegetriebene Modelle vermindern bezahlbaren Wohnraum
  • unzureichende Ergebnisse durch weitgehende Privatisierung des Wohnungsmarktes
  • drohende Verschärfung der Wohnungsnot durch ausfallende Sozialwohnungen in den nächsten 20 Jahren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • öffentliche Wohnungsbauoffensive fordern
  • stärkere Rolle des Landes als Bauherr über kommunale und landeseigene Gesellschaften
  • Maßnahmen gegen hohe Baukosten und Bodenpreise ergreifen

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