Verdi kündigt weitere Streiks bei Autobahn GmbH an

19. Februar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Arbeitskampf in der Autobahnwirtschaft Berlin

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Autobahn GmbH für den 23. und den 24. Februar zu Streiks, Kundgebungen und Aktionen an den neun Niederlassungen der bundeseigenen Gesellschaft, der Berliner Zentrale, in mehreren Autobahnmeistereien und in Tunnelleitzentralen in Nordrhein-Westfalen auf. Ziel sei, kurz vor dem dritten Verhandlungstermin in der Tarifrunde erneut den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen.

Am 23. Februar soll die Leitzentrale des Elbtunnels (A7) in bestreikt werden.

Deshalb werde es wegen der Sperrung einer Fahrspur von dreien je Richtung zu erheblichen Wartezeiten für Autofahrer kommen. In der Nacht von Sonntag auf Montag sowie von Montag auf Dienstag können aufgrund des Streiks keine Schwerlasttransporte über die Hamburger Norderelbbrücke der A1 geleitet werden (bis zu 25 Transporte pro Nacht).

Für alle Hamburger Betriebsteile der Autobahn gilt eine Notdienstvereinbarung, so dass Gefährdungen durch den Streik ausgeschlossen sein sollen.

Am 24. Februar sind die Beschäftigten in den zehn Verwaltungsstandorten (Niederlassungen und Zentrale) der Autobahn GmbH zum ganztägigen Streik aufgerufen, so Verdi. Darüber hinaus sollen in Nordrhein-Westfalen die Tunnelleitzentralen /Westfalen und sowie die Verkehrszentrale bestreikt werden.

Auch hier kann es zu Einschränkungen im Autobahnverkehr kommen.

„Es ist bislang eine mühsame Runde mit wenig Fortschritten in der Sache“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Oliver Bandosz am Donnerstag. „Wir setzen darauf, dass die Autobahn GmbH die deutlichen Botschaften der Beschäftigten versteht und ihr Angebot so verbessert, dass es verhandlungsfähig wird. Nur dann kommen wir weiter.“

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Die Verhandlungen zwischen Verdi und der Autobahn GmbH des Bundes sollen in der kommenden Woche am Mittwoch und Donnerstag in Berlin stattfinden.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt für die 14.000 Beschäftigten, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr.

Auch die Nachwuchskräfte sollen 300 Euro mehr im Monat erhalten, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gewerkschaft verweist auf die rund 1.000 unbesetzten Stellen der GmbH und den gewaltigen Sanierungsbedarf im deutschen Autobahnsystem: Diese Aufgaben erforderten motivierte und qualifizierte Fachkräfte, die nur bei guten Gehältern und guten Arbeitsbedingungen kommen und bleiben würden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verdi (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verdi ruft die Beschäftigten der Autobahn GmbH am 23. und 24. Februar zu Streiks auf.
  • Am 23. Februar wird die Leitzentrale des Elbtunnels in Hamburg bestreikt, was zu erheblichen Wartezeiten führen kann.
  • Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt oder mindestens 300 Euro monatlich für die 14.000 Beschäftigten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Beschäftigte der Autobahn GmbH
  • Streik am 23. und 24. Februar; 14.000 Beschäftigte betroffen
  • Forderung: 7% Gehaltserhöhung oder mindestens 300 Euro monatlich; Frist von 12 Monaten für Nachwuchskräfte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Druck auf den Arbeitgeber erhöhen vor dem dritten Verhandlungstermin
  • Forderung nach sieben Prozent mehr Gehalt oder mindestens 300 Euro monatlich
  • Unbesetzte Stellen und Sanierungsbedarf im Autobahnsystem erfordern motivierte Fachkräfte

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Streiks und Kundgebungen an neun Niederlassungen und mehreren Autobahnmeistereien organisiert
  • Leitzentrale des Elbtunnels in Hamburg am 23. Februar bestreikt
  • Notdienstvereinbarung für Hamburger Betriebsteile zur Vermeidung von Gefährdungen

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