Bayerns Asylzugänge 2025 stark gesunken, Abschiebungen gestiegen

20. Februar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Asylpolitik in Bayern: Entwicklungen 2025

() – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine positive Bilanz der Asylpolitik für das vergangene Jahr gezogen. Er teilte am Freitag mit, dass die Zahl der Asylneuzugänge 2025 mit rund 13.850 um 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken sei.

Gleichzeitig seien die Aufenthaltsbeendigungen um fast zehn Prozent auf über 19.400 gestiegen, wobei die Abschiebungen um mehr als 21 Prozent auf 3.649 zunahmen. ‚Durch unsere Maßnahmen lag 2025 die Summe der Aufenthaltsbeendigungen in durchgehend deutlich höher als die Zahl der Asylneuzugänge‘, sagte Herrmann.

Besondere Priorität habe die Rückführung von Straftätern und Gefährdern. Im vergangenen Jahr seien aus Bayern 1.405 zuvor strafrechtlich verurteilte Personen abgeschoben worden, was einem Anteil von rund 40 Prozent an allen Abschiebungen entspreche.

Herrmann begrüßte, dass „endlich auch wieder Straftäter nach abgeschoben werden“ – darunter seit 2025 bisher 19 schwere Straftäter aus Bayern. Die Anstrengungen zur Steuerung der Migration dürften jedoch nicht nachlassen, forderte der Minister und verwies auf weiterhin hohe Zahlen irregulärer Grenzübertritte an den EU-Außengrenzen.

Die Entwicklung habe sich auch auf die Unterbringungssituation ausgewirkt: Die Zahl der Personen in bayerischen Asylunterkünften sei von 138.000 Ende 2024 auf 124.500 Ende 2025 gesunken.

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„Aber die Lage entspannt sich und endlich können wir nach Jahren des Zuwachses wieder Unterkünfte schließen“, so Herrmann. Zudem verwies er auf die „herausragend gute Integration in Arbeit“ im Freistaat, wo die Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund mit 75,5 Prozent bundesweit am höchsten liege.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Joachim Herrmann (Archiv)

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  • Rückgang der Asylneuzugänge um 57% auf 13.850 im Jahr 2025
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  • Rückgang der Asylneuzugänge um 57 Prozent
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