Hamburg will nachhaltiges Schiffsrecycling voranbringen
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Politik: Recycling von Handelsschiffen in Hamburg
Hamburg () – Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg will den Aufbau von Recyclingkapazitäten für ausgediente Handelsschiffe in der Hansestadt vorantreiben. Das teilten die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen am Freitag mit.
Sie haben einen gemeinsamen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, der am 25. Februar zur Abstimmung steht.
Ziel ist es, regulatorische Hürden auf Bundesebene abzubauen und Genehmigungsverfahren zu vereinfachen, um eine maritime Kreislaufwirtschaft zu stärken. Nach Angaben der Fraktionen werden derzeit rund 80 Prozent der Schiffe unter ökologisch und sozial problematischen Bedingungen in Süd- und Südostasien abgewrackt, was wertvolle Rohstoffe entziehe.
Die hafenpolitische Sprecherin der Grünen, Eva Botzenhart, forderte weniger Bürokratie und die Förderung neuer Technologien für ein kostengünstigeres Recycling in Deutschland.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Hansjörg Schmidt, verwies auf die Chance, mit bis zu 16.000 weltweit stillzulegenden Schiffen in den nächsten zehn Jahren strategische Rohstoffe zu sichern und qualifizierte Arbeitsplätze in Hamburg zu schaffen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburger Hafen (Archiv) |
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- Zielgruppe: Regierung, Schiffsrecycling-Industrie, Arbeitnehmer in Hamburg
- Zeitrahmen: bis zu 10 Jahre für Stilllegung von 16.000 Schiffen; Abstimmung am 25. Februar
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